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Weltaidstag 2024 – ein Meer aus roten Schleifen

Ich denke einfach, dass es ist wichtig, dass man Bescheid weiß“ sagt ein Schülerin, als ich Sie am Stand frage, warum sie sich eine rote Schleife anheftet. 

Bescheid wissen heißt, zu wissen, wofür die rote Schleife steht: Solidarität zu zeigen, ein Zeichen zu setzen, verantwortungsbewusst mit seinem eigenen Körper und mit dem anderer umzugehen.

Bescheid wissen heißt: man darf und soll keine Angst vor körperlichen Kontakt haben, wenn man all die Hinweise, Gefahren, Krankheitsbilder rund um das Thema HIV, AIDS und Geschlechtskrankheiten in den Infobroschüren liest. 

Denn wer Bescheid weiß, kann sich und andere schützen!

Auch in diesem Jahr hat das Team „Schule der Vielfalt“ am RRBK zum Welt-Aids-Tag wieder einen Infostand zum Thema HIV, AIDS und Geschlechtskrankheiten aufgebaut und spenden gesammelt mit einem Kuchenbüffet. Viele Lehrer*innen und Schüler*innen haben die Aktion unterstützt und gespendet und wir haben es geschafft, die Schule an einem Tag mit einem Meer aus roten Schleifen zu versehen. Stolz konnten wir der Aidshilfe Köln wieder zwei rappelvolle Spendendosen überreichen: 126,75 Euro!!! – vielen Dank an die SV, die Schülerinnen aus der G11-2 und allen, die mitgewirkt haben!

Fotos Wolfgang Huhn – Manisha Berkigt – Anna Gormanns

Text Wolfgang Huhn

Wienfahrt mit dem Bildungsgang Maler*in/Lackierer*in im November 2024

Studienfahrt nach Wien – Ein gelungenes Erlebnis 

Internationales Erasmusprojekt mit dem Richard-Riemerschmid-Berufskolleg Köln und der Berufsschule Holz, Klang, Farbe und Lack Wien

Am Sonntag, den 17. November 2024, machten sich 50 Schüler*innen und 8 Lehrer*innen des Richard-Riemerschmid-Berufskollegs mit den  Schüler*innen der Malerabteilung auf den Weg zu ihrem ersten Erasmus+ Projekt mit der Berufsschule Holz, Klang, Farbe und Lack in Wien. Der Grundstein für dieses Projekt wurde bereits beim Bundesseminarbesuch 2019 durch Herrn  Friedrich Graf,  von der Kooperationsschule in Wien, gelegt.

Durch  viele Gespräche und regen Austausch im Vorfeld entstand ein abwechslungsreiches Programm für die Schüler*innen der Malerabteilung.

Programmüberblick

Im Rahmen des Fachprogramms arbeiteten die Schüler*innen mit renommierten Firmen zusammen, darunter Brillux, die Wiener Stuckmanufaktur, Art for Art (Bühnenmalerei für die Wiener Bühnen) und die Pinselmanufaktur Zavodsky in Trumau. Diese Kooperationen ermöglichten den Auszubildenden, praktische Erfahrungen zu sammeln und ihr Wissen über verschiedene Techniken und Materialien zu erweitern.

Am Montag, den 18. November 2024, stand der Besuch der Berufsschule Holz, Klang, Farbe und Lack in Wien auf dem Programm. Hier hatten die Schüler*innen die Möglichkeit, in die verschiedenen Klassen und Werkstätten zu schauen und sich intensiv mit den österreichischen Auszubildenden auszutauschen. Der rege Fachaustausch mit den Schüler*innen und Lehrer*innen der Partnerinstitution war ein wichtiger Bestandteil des Programms, der die interkulturelle Kommunikation und den Wissenstransfer förderte.

In den folgenden Tagen konnten die Teilnehmer*innen bei den verschiedenen Firmen ihren Horizont erweitern.  Beim Besuch der Wiener Stuckmanufaktur hatten die Auszubildenden die Möglichkeit, direkt mit Fachleuten zu arbeiten und verschiedene Stucktechniken kennenzulernen und selber verschiedene Motive herzustellen. Diese praktischen Erfahrungen waren wichtig für das Verständnis der Schüler*innen für die Anwendung von Stuck im Malerhandwerk.

Wienfahrt mit dem Bildungsgang Maler*in/Lackierer*in im November 2024

Beim Besuch der Wiener Brillux-Niederlassung stand das aktuelle Thema Schimmel im Innenbereich im Blickpunkt. In einem theoretischen und praktischen Teil lernten die Auszubildenden Möglichkeiten und Techniken der Sanierung und Prävention kennen.

Mit dem Besuch der zentralen Werkstätten  für alle Wiener Bühnen, „Art for Art“, bekam die Gruppe einen außergewöhnlichen Einblick in die Welt der Bühnengestaltung. Beeindruckend fanden die Schüler*innen, wie große Installationen gewerkeübergreifend entstehen.

Der letzte Pinselmacher in Österreich begrüßte interessierte Teilnehmerinnen der Gruppe in seiner Fabrik. Mit traditionellem Handwerk, kombiniert mit neuester Technik, entstehen hier Streichwerkzeuge, die für die Qualität der Malerarbeiten von Bedeutung sind. Dieser Besuch förderte das Verständnis für die Wichtigkeit hochwertiger Werkzeuge im Malerhandwerk.

Ein weiteres Highlight war die „Wiener Rätselrallye“, bei der die Schüler*innen die Stadt erkundeten und verschiedene Aufgaben zu historischen Gebäuden und kulturellen Sehenswürdigkeiten lösten. Diese Aktivität förderte nicht nur den Teamgeist, sondern auch das Wissen über die Architektur und Geschichte der Stadt. 

Um noch weitere Ausbildungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten im Malerhandwerk kennenzulernen, besuchte die Gruppe die Malerfachschule in Baden.  An diesem Tag der offenen Tür hatten die Besucher*innen aus Köln die Möglichkeit, sich über aktuelle Entwicklungen in der Ausbildung in Österreich zu informieren und Kontakte zu knüpfen.

Wienfahrt mit dem Bildungsgang Maler*in/Lackierer*in im November 2024

Rückreise und Fazit

Am Samstag, den 23. November 2024, um 9:00 Uhr ging es dann mit vielen neuen Eindrücken, Ideen und Fachkenntnissen im Gepäck zurück nach Köln. 

Die Studienfahrt war ein voller Erfolg, und das Feedback der Teilnehmer*innen war durchweg positiv. Viele Schüler*innen berichteten von den wertvollen Erfahrungen, die sie während der Reise gesammelt haben. Die Kombination aus theoretischen und praktischen Inhalten sowie dem kulturellen Austausch hat die  Schüler*innen nicht nur viel interessantes und neues auf fachlicher Ebene geliefert, sondern auch den Zusammenhalt innerhalb der Gruppe gestärkt.

Wir freuen uns auf weitere Projekte im Rahmen des Erasmus+ Programms und sind gespannt auf die nächsten Schritte in unserer internationalen Zusammenarbeit!

Redaktion: © Martin Kubo

Illustrationsworkshop Michael Szyszka im November 2024

Illustrationsworkshop »Produkt vs. Portrait«

Die beiden Klassen AS2O1 und AS3O1A (Gestaltungstechnische Assisten*innen Grafik und Objektdesign) hatten Besuch: Michael Szyszka, ein freiberuflicher Dozent und Illustrator, hat am 21. und 22. November 2024 mit den Schüler*innen einen Illustrationsworkshop durchgeführt. 

Illustrationsworkshop Michael Szyszka im November 2024

Das Thema des Workshops lautete: Produkt vs. Portrait; eine Gegenüberstellung einer Verpackungsillustration mit einem Selbstportrait. Die Produkte werden im Rahmen des Aktionstages „Schwarzweiß und dazwischen“ am 06. Februar 2025 ausgestellt. 

Illustrationsworkshop Michael Szyszka im November 2024

Die Schüler*innen haben sichtlich genossen mit einem externen Profi zusammenzuarbeiten und sich auch außerhalb des streng getakteten schulischen Stundesrasters zu bewegen. 

Schule kann so schön sein. 

Redaktion: © Ulrike Endt

Erasmus-Projekt: Madrid G 12.2

Erfahrungsbericht Erasmus+ Auslandspraktikum in Madrid: Johanna Seifert (G 12.2)

Im Rahmen meines Erasmus-Programms hatte ich die einmalige Gelegenheit, ein siebenwöchiges Praktikum in Madrid, Spanien, zu absolvieren. Meine Praktikumsstelle war bei einer Filmproduktionsfirma, die sich auf die Erstellung von Werbevideos spezialisiert hat. Die Erfahrung, in einem internationalen Umfeld zu arbeiten und in die spanische Kultur einzutauchen, war sowohl beruflich als auch persönlich äußerst bereichernd.

Praktikumserfahrung

Während meines Praktikums bei der Filmproduktionsfirma konnte ich an einer Vielzahl von Projekten mitwirken, die mir tiefgehende Einblicke in die Welt der Werbeproduktion ermöglichten. Besonders spannend war es, an Drehtagen teilzunehmen und die Dynamik und das Tempo der Produktion hautnah zu erleben. Von der Konzeptentwicklung über die Dreharbeiten bis hin zur Postproduktion konnte ich verschiedene Aspekte des Produktionsprozesses kennenlernen.

Erasmus-Projekt: Madrid G 12.2

Eine meiner Aufgaben war auch die Betreuung des Instagram-Accounts des Unternehmens. Ich erhielt das Vertrauen und die Verantwortung, den Account eigenständig zu verwalten und Inhalte zu erstellen, die das Unternehmen und seine Projekte repräsentieren. Diese Aufgabe ermöglichte es mir, meine Fähigkeiten im Bereich Social Media Management weiterzuentwickeln und ein Gefühl für die Erstellung von zielgruppenorientierten Inhalten zu entwickeln. 

Der direkte Kontakt mit den Kunden und die Arbeit an deren Social Media Präsenz haben mir besonders gut gefallen, da ich hier meine Kreativität voll ausleben konnte.

Erasmus-Projekt: Madrid G 12.2

Persönliche Entwicklung

Die sieben Wochen in Madrid waren auch auf persönlicher Ebene eine wertvolle Erfahrung. Allein in einer neuen Stadt zu leben, hat mir geholfen, selbstständiger und selbstbewusster zu werden. Ich habe viele neue Menschen kennengelernt, sowohl beruflich als auch privat, und konnte mein Netzwerk erweitern. Die Offenheit und Freundlichkeit der Menschen in Madrid haben es mir leicht gemacht, mich einzuleben und wohl zu fühlen.

Die Arbeit in einem multikulturellen Team hat meinen Horizont erweitert und mir gezeigt, wie bereichernd unterschiedliche Perspektiven sein können. Diese interkulturelle Erfahrung hat nicht nur meine sprachlichen Fähigkeiten verbessert, sondern auch meine Kommunikationsfähigkeiten im Allgemeinen geschärft.

Fazit

Rückblickend war mein Erasmus-Praktikum in Madrid eine der prägendsten Erfahrungen meines Lebens. Es hat mir nicht nur wertvolle berufliche Einblicke gegeben, sondern auch dazu beigetragen, meine persönliche und soziale Kompetenz zu stärken. Die Zeit bei der Filmproduktionsfirma hat mir gezeigt, dass ich in der Lage bin, eigenverantwortlich zu arbeiten und kreative Herausforderungen anzunehmen. Die Unterstützung, die ich von meinen Kollegen erhielt, sowie die Freiheit, eigene Projekte zu übernehmen, haben mein Vertrauen in meine eigenen Fähigkeiten gestärkt. Ich bin dankbar für die vielen positiven Erfahrungen und freue mich darauf, das Gelernte in meiner weiteren beruflichen Laufbahn anzuwenden.

Insgesamt war das Erasmus-Programm in Madrid für mich eine unglaublich bereichernde und lohnende Erfahrung, die ich jedem weiterempfehlen kann, der die Möglichkeit hat, an einem solchen Programm teilzunehmen.

Redaktion: © Johanna Seifert

Erasmus-Projekt: Mallorca G 12.2

Erfahrungsbericht Erasmus+ Auslandspraktikum auf Mallorca – Annalena Nies und Ruby Topalov (G 12.2)

Im Sommer hatten wir die einzigartige Gelegenheit, ein 7-wöchiges Auslandspraktikum in einem Architekturbüro auf Mallorca zu absolvieren. Das Büro, Arquitectura 81, bot uns einen spannenden Einblick in die Welt der Architektur und half uns, sowohl beruflich als auch persönlich zu wachsen. In unserem Erfahrungsbericht möchten wir euch erzählen, was wir während unseres Praktikums erlebt habe – sowohl im Büro als auch in unserer Freizeit.

Erasmus-Projekt: Mallorca G 12.2

Der Arbeitsalltag im Architekturbüro

Von Montag bis Freitag begann der Tag früh – um 8:30 Uhr waren wir bereits im Büro und arbeiteten bis 13:00 Uhr. Obwohl es sich um relativ kurze Arbeitstage handelte, waren sie sehr intensiv und lehrreich. Zu unseren Aufgaben gehörten das Zeichnen von Plänen, das Erstellen von 3D-Modellen und die Unterstützung bei der Projektplanung. Besonders spannend fanden wir, wie unterschiedlich die Arbeitsweise in einem spanischen Architekturbüro im Vergleich zu Deutschland ist. Der Fokus lag oft auf nachhaltigen Bauweisen, und wir durften an Projekten mitwirken, die sich auf innovative, umweltfreundliche Konzepte konzentrierten. Zudem bekamen wir die Gelegenheit, an Besprechungen mit Kunden teilzunehmen, in denen Projekte bis ins Detail durchgesprochen wurden. Hier lernten wir viel über Kundenkommunikation und wie wichtig es ist, die Vorstellungen der Auftraggeber mit den bautechnischen Möglichkeiten in Einklang zu bringen. Die Arbeit mit den Architektursoftwareprogrammen war ebenfalls eine wichtige Erfahrung, da wir dabei unser Wissen im Umgang mit AutoCAD und SketchUp vertiefen konnten.

Erasmus-Projekt: Mallorca G 12.2

Freizeit auf Mallorca

Natürlich ging es nicht nur um die Arbeit. Nach meinen Bürozeiten verbrachten wir die Nachmittage oft am Strand. Das warme Mittelmeer und die entspannten Strände der Insel waren die perfekte Abwechslung zum Arbeitsalltag. An den Wochenenden haben wir die Gelegenheit genutzt, Mallorca intensiver zu erkunden. Wir mieteten einen Roller und machten uns auf den Weg, um die Insel abseits der touristischen Pfade zu entdecken. Ein Highlight war der Besuch im Palma Aquarium. Dort konnten wir die faszinierende Unterwasserwelt des Mittelmeers bestaunen. Ein weiterer Höhepunkt war das Erkunden der malerischen Altstadt von Palma. Die verwinkelten Gassen, die imposanten Gebäude und die lebendige Atmosphäre haben uns in den Bann gezogen. Auch das Nachtleben der Stadt durfte nicht fehlen – wir besuchten lokale Bars, ging feiern und hatten das Glück, ein spannendes Fußballspiel (EM) live mitzuerleben.

Erasmus-Projekt: Mallorca G 12.2

Neue Perspektiven und persönliche Weiterentwicklung

Rückblickend können wir sagen, dass unser Praktikum auf Mallorca eine der besten Entscheidungen war, die wir je getroffen haben. Die Mischung aus fachlichem Lernen im Architekturbüro und der Freizeit auf dieser wunderschönen Insel war perfekt. Wir können es nur jedem empfehlen, der die Möglichkeit hat, ein Praktikum im Ausland zu absolvieren. Es erweitert nicht nur den beruflichen Horizont, sondern bringt auch jede Menge Abenteuer und unvergessliche Erlebnisse mit sich. Mallorca ist für uns jetzt nicht nur ein Ort für Urlaub, sondern auch ein Ort, an dem wir viel gelernt haben und unvergessliche Erfahrungen sammeln konnten.

Wir hoffen, unser Erfahrungsbericht konnte euch einen guten Einblick geben und vielleicht auch den ein oder anderen dazu inspirieren, ein Praktikum im Ausland in Erwägung zu ziehen!

Redaktion: ©