Du bist kreativ und hast Spaß an Kunst und Design? Du hast Abitur oder Fachabitur und planst ein Studium im Bereich Gestaltung? Du möchtest Teil einer bunten, toleranten Schulcommunity sein?
Bewerb Dich für den Bildungsgang Gestaltungstechnische*r Assistentin*in im Bereich Grafik und Objektdesign! Anmeldung möglich bis zum 17.05. Info über die Anmeldung hier auf der Homepage unter diesem Link.
Die Malerabteilung des Richard Riemerschmid Berufskollegs hat ein praxisnahes Projekt umgesetzt: Unter »Außenraumgestaltung« entwarfen Schülerinnen und Schüler Gestaltungsideen für die Fassade eines Wohn- und Geschäftsgebäudes aus den 1970er Jahren in Köln-Buchforst. Ziel war es, für das Gebäude zeitgemäße und stadtbildverträgliche Fassadenkonzepte zu entwickeln und dabei die direkte Nachbarschaft – denkmalgeschützte Ensembles der 1920er Jahre wie den »Blauen Hof« und die »Weiße Stadt« – einzubeziehen.
Die Schüler recherchierten selbstständig zum Quartier, dokumentierten vor Ort den Bestand und analysierten die Baustruktur. In Teams entstanden Skizzen und Farbkonzepte; dabei spielten Gestaltungsprinzipien wie Proportion, Rhythmus und Farbenlehre eine zentrale Rolle. Jede Gruppe entwickelte einen favorisierten Ansatz bis zum großformatigen Endentwurf weiter.
Die Ergebnisse wurden in der Aula vor der gesamten Oberstufe präsentiert; eine Jury aus Schülern, Lehrkräften und Mitgliedern der Maler- und Lackierer-Innung Köln zeichnete die überzeugendsten Konzepte aus. Fachliche Unterstützung kam von Arno Müller von der Firma Keim, die auch sämtliche Materialien für das Projekt zur Verfügung stellte.
In der Juniausgabe berichtet das Fachjournal »Malerblatt« über dieses gelungene Projekt.
Am Richard-Riemerschmid-Berufskolleg setzen wir ein klares Zeichen für Vielfalt, Respekt und ein wertschätzendes Miteinander: Zum diesjährigen IDAHOBIT (Internationaler Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transfeindlichkeit) beteiligten sich zahlreiche Schüler*innen und Lehrer*innen an unserer Aktion „Rote Karte gegen Homo- und Transfeindlichkeit“.
Mit roten Karten, bunten Botschaften und einer gemeinsamen Nagellack-Aktion wurde sichtbar, wofür unsere Schulgemeinschaft steht: gegen Ausgrenzung, gegen Diskriminierung – und für Offenheit, Akzeptanz und Zusammenhalt. Viele Schüler*innen und Lehrer*innen nutzten die Gelegenheit, sich symbolisch die Fingernägel bunt zu lackieren und damit ein kreatives, sichtbares Zeichen gegen homo-, bi-, inter- und transfeindliche Einstellungen zu setzen.
Gerade in einer Zeit, in der extremistische und ausgrenzende Positionen in unserer Gesellschaft wieder lauter werden, ist es wichtiger denn je, Haltung zu zeigen. Am RRBK ist klar: Jeder Mensch gehört dazu – unabhängig von geschlechtlicher Identität, sexueller Orientierung oder individuellem Lebensentwurf. Unsere Schule lebt Vielfalt und versteht sich als Ort, an dem alle Menschen respektiert und willkommen sind.
Die große Beteiligung und die positive Stimmung während der Aktion haben eindrucksvoll gezeigt, wie stark unser Zusammenhalt als Schulgemeinschaft ist. Ein herzliches Dankeschön gilt allen Helfer*innen, die die Aktion vorbereitet, organisiert und am Aktionstag mit viel Engagement begleitet haben.
Ein Spitzenteam an den Aktionsstationen – vielen Dank für Euer Engagement!
Das RRBK ist bunt – für Vielfalt, Respekt und ein diskriminierungsfreies Miteinander.
Nach Streik-Chaos vor den Osterferien und einem zunächst abgesagten Flohmarkt, konnte die G11-1 nach den Ferien doch noch das große Projekt des Halbjahres umsetzen!
Schon früh, Ende Januar um genau zu sein, hatten die Vorbereitungen dafür begonnen. Im Rahmen des Wirtschaftslehre-Unterrichts und dem aktuellen Thema, Projektmanagement, sollte die G11-1 Klasse sich mit der Organisation und Umsetzung des inzwischen alljährlichen Second-Hand-Flohmarkts auseinandersetzen. Dabei ging es nicht nur darum, sich über Größe, Artikel, Werbung und Waffeln Gedanken zu machen.
Über mehrere Wochen hinweg sammelten die Schülerinnen und Schüler spenden. Dafür mussten Teams gebildet und in Schichten eingeteilt werden, um sicherzugehen, dass jede Pause jemand in der Aula war und Spenden annehmen konnte. Diese wurden in einem Raum gesammelt und kurz vor dem großen Tag sortiert und bepreist. Preise für so viele Sachen zu finden war gar nicht so einfach – nach einigen Diskussionen aber nicht unmöglich und gleichzeitig eine wichtige Erfahrung für die Klasse. Die besondere Herausforderung an dieser Aufgabe war, dass man ein Gefühl dafür entwickeln sollte, um einschätzen zu können, welchen Wert die Spenden für die Schülerinnen und Schüler hatten und mit welchen Preisen die Artikel an neue Besitzer/innen verkauft werden könnten.
Am Tag des Flohmarkts war die Klassen entsprechend nervös – hatten wir genug Spenden gesammelt? Würde es genug Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte geben, die etwas kaufen wollten und die Preise gut fanden? Würde die G11-1 „genug“ verkaufen? Kaum begann die erste Pause, kamen die ersten Besucher/innen und der Trubel ging los! Es wurde gesucht, anprobiert, nachgefragt, diskutiert und verkauft. Die Zeit verging schnell und ganz plötzlich war schon wieder 13:30 Uhr und Zeit zum Aufräumen! Viele Artikel hatten neue Besitzer/innen gefunden, denn die Klasse hatte deutlich weniger am Ende des Tages zum wiederzusammenpacken. Auch in den Einnahmen spiegelte sich das ein paar Tage später wider – denn insgesamt hatte die G11-1 fast genauso viel Geld eingenommen wie in dem Jahr zuvor – und dieses Jahr waren deutlich weniger Klassen an dem Tag in der Schule gewesen! Das zeigte allen in der Klasse ein weiteres wichtiges Ziel hinter der Veranstaltung: Die Idee, dass die Schule sich als Gemeinschaft versteht, sich gegenseitig hilft und voneinander auch profitieren kann, indem man Kleidung und andere Dinge miteinander austauscht oder weiterverkauft, um durch den so wieder eine andere Person in der Schule zu unterstützen. Wie auch im letzten Jahr werden die Einnahmen dem Förderverein des RRBKs gespendet.
Mit seinem Kurzfilm „Schlechte Nachrichten“ hat Saber Ansari, Schüler der Klasse 13 der Gestaltungstechnischen Assistenten mit FHR am Richard-Riemerschmid-Berufskolleg Köln, einen besonderen Erfolg erzielt: Sein Beitrag wurde beim Schülerfoto- und Kurzfilmwettbewerb „EuroVisions 2025“ als Bester Kurzfilm der Sekundarstufe II ausgezeichnet. Mit der Auszeichnung ist zudem ein Preisgeld in Höhe von 750 Euro verbunden.
Bei der Preisverleihung in der Staatskanzlei in Düsseldorf wurde Sabers Arbeit zudem in einer besonderen Laudatio von Nathanael Liminski, Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Internationales sowie Medien des Landes Nordrhein-Westfalen und Chef der Staatskanzlei, hervorgehoben. Diese Würdigung unterstreicht nicht nur die filmische Qualität seines Beitrags, sondern auch die Relevanz des Themas, mit dem sich Saber auseinandergesetzt hat. Unter dem Motto „Checkst Du?! Aktiv gegen Fake News in Europa“ setzt sein Film ein starkes Zeichen gegen Desinformation und für einen bewussten, kritischen Umgang mit Informationen.
Besonders hervorzuheben ist dabei auch die Perspektive Geflüchteter in Deutschland, die Sabers Film zusätzliche Tiefe verleiht. Saber kam 2021 als unbegleiteter Geflüchteter aus Afghanistan nach Deutschland. Trotz großer persönlicher Herausforderungen hat er seinen Weg mit bemerkenswerter Stärke und Zielstrebigkeit fortgesetzt. Schon in der Vergangenheit engagierte er sich, indem er afghanischen Mädchen online Englischunterricht gab. In diesem Jahr wird er am Richard-Riemerschmid-Berufskolleg sein Fachabitur ablegen.
Sabers Auszeichnung ist deshalb weit mehr als nur ein Wettbewerbserfolg. Sie steht für Talent, Ausdauer und die Fähigkeit, eigene Erfahrungen und gesellschaftliche Fragen in eine überzeugende kreative Arbeit zu übersetzen. Gerade in einer Zeit, in der Debatten über Desinformation, gesellschaftlichen Zusammenhalt und Teilhabe wichtiger denn je sind, ist seine Geschichte ein starkes und ermutigendes Beispiel.
Wir freuen uns sehr über diesen besonderen Erfolg und wünschen Saber für die Zukunft alles Gute.
Die Klassen G12-1 und G12-2 haben im Schuljahr 2025/26 im Fach Gestaltungstechnik an einem außergewöhnlichen Projekt teilgenommen: einem Plakatwettbewerb der Initiative „Schule der Vielfalt“. Ziel war es, durch kreative Gestaltung Akzeptanz und Toleranz zu fördern und Queerfeindlichkeit entgegenzuwirken.
Der Wettbewerb begann mit einem professionellen Briefing und einem digitalen Austausch mit Herrn Pohl, dem Vertreter des Auftraggebers. Diese authentische Arbeitssituation bot den Schüler*innen die Möglichkeit, die Ziele der Initiative zu verstehen und wichtige Anforderungen zu klären.
In der anschließenden kreativen Phase entwickelten die Schüler*innen erste Ideen, die sie in der Konzeptionsphase gestalterisch ausarbeiteten. Dabei lag der Fokus auf der visuellen Kommunikation, um gesellschaftlich relevante Themen durch Bild, Farbe und Typografie wirkungsvoll darzustellen.
Gewinnerplakat von Milenka aus der G12-2
Gewinnerplakat 2 von Polina aus der G12-2
Den Höhepunkt des Projekts bildete die Präsentation vor einer Jury, die zwei Gewinnerplakate auswählte. Diese überzeugten durch kreative Umsetzung, klare Botschaft und gestalterische Qualität. Das Projekt ermöglichte den Schüler*innen nicht nur die praktische Anwendung ihrer Fähigkeiten, sondern förderte auch das Verständnis für Vielfalt und LSBTIQ+.
Die Schüler*innen berichteten, viel aus dem kreativen Prozess gelernt zu haben, ihre gestalterischen und technischen Fähigkeiten verbessert zu haben und mehr Verständnis für Vielfalt entwickelt zu haben. Insgesamt war das Projekt lehrreich, kreativ und machte viel Spaß.
Die Preisverleihung fand am Donnerstag vor den Osterferien statt und krönte das erfolgreiche Projekt. Herr Pohl und Frau Jovanovic haben die Siegerinnen Milenka und Polina gebührend geehrt mit einem Preisgeld, Blumen und das jeweilige Siegerplakat eingerahmt und in Originalgröße.
Großen Dank an allen Beteiligten!
Text Anne Müller – Bilder Wolfgang Huhn – Anne Müller