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Cove zum Voten »Der Erlkönig« von Merveil Bulangongo aus der FOS 12-1

Erlkönig 2.0: Ein Schülerwerk verzaubert

In einem fächerübergreifenden Projekt hat der Schüler Merveil Bulangongo aus der FOS 12-1 Goethes Ballade »Der Erlkönig« mit bemerkenswerter Kreativität und Einfühlsamkeit neu interpretiert. Die Verbindung von Literaturunterricht und Mediendesign hat zu einer eindrucksvollen Synthese geführt. Bulangongos Illustration und die dazugehörige Klangkulisse erschaffen eine dichte Atmosphäre, die den Betrachter und Zuhörer tief in die düstere Welt des Gedichts eintauchen lässt. Sein Projekt ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie sich die Auseinandersetzung mit klassischen Texten fruchtbar mit innovativen künstlerischen Ausdrucksformen verbinden lässt.

© Christine Mai

Lit:RRBK: Rapper Conny zu Gast

Lit:RRBK 

Am Montag, den 23.09.2024, fand zum 3. Mal die Lit:RRBK statt. Dieses Jahr durften wir den Rapper und Autor CONNY an unserer Schule begrüßen. 

Plakat zur Lit:RRBK: Rapper Conny zu Gast

Die Klasse AS3O2 hat sich über mehrere Wochen intensiv mit CONNY auseinandergesetzt und gemeinsam mit der Deutschlehrerin, Frau Berkigt, die Organisation für die Lit:RRBK übernommen. Die Klasse wurde dafür in verschiedene Projektgruppen aufgeteilt, wie z.B. Bühnenbau, Technik und Kamera, Öffentlichkeitsarbeit und Interviewer.

Zusätzlich wurde im Audio-Vision-Unterricht bei Frau Cejas ein Vorstellungsvideo über CONNY erstellt, welches am Anfang der Veranstaltung dem Publikum vorgespielt wurde. Danach stellte sich CONNY den Interviewfragen von Theo Tamse auf der Bühne. 

Im Interview wurden nicht nur CONNYs Texte, sein persönlicher Werdegang und seine Entscheidung, Vollzeit-Musiker zu sein, thematisiert, sondern es wurde auch offen über politische Themen wie Feminismus und Sexismus gesprochen. 

Lit:RRBK: Rapper Conny zu Gast

Insbesondere CONNYs sympathische Art bleibt allen in Erinnerung und wir schätzen uns sehr glücklich, dass wir bereits einen kleinen Sneak Peak in eins seiner neuen Lieder bekommen durften. Wir sind ganz gespannt auf sein neues Album und werden CONNYs Weg weiterhin verfolgen. 

Lit:RRBK: Rapper Conny zu Gast

Kurzvideo

Im AV-Unterricht erstellten Bobby Cederberg, Alexandra Wolf, Olivia Odenthal und Divine Tana aus der AS3O2 ein Vorstellungsvideo von CONNY – enjoy!

Redaktion: © Manisha Berkigt

Auf nach Rotterdam – Klassenfahrt der G13

„Am 09. September starteten die G13er-Klassen des Beruflichen Gymnasiums zur 5tägigen Fahrt nach Rotterdam.

Auf dem Programm standen, neben einer Rundfahrt durch den gigantischen Rotterdamer Hafen, ein Ausflug ins pittoreske und geschichtsträchtige Kinderdijk. Dort konnten die Schüler*innen nicht nur die typischen niederländischen Mühlen, ein echtes UNESCO-Welterbe, bestaunen sondern lernten auch etwas über das System der Wasserabpumpung aus den umliegenden Poldern. Holland, wie man es aus dem Bilderbuch kennt!

Ein weiteres Highlight war der Besuch im Depot Boijmans van Beuningen, dem weltweit einzigen zugänglichen Museumsdepot. In der dortigen Führung wurden Einblicke in die Lagerung von Kunstwerken, den Verleih an Museen und die Tücken der Restaurierung von Kunstwerken gewährt.

Auch die Unterbringung selbst war besonders. Die Gruppe schlief in einem Hostel in den berühmten Kubushäusern, welche eine wichtige touristische Attraktion Rotterdams sind. Die Abende wurden mit Billard und Werwolf oft gemeinsam im Hostel verbracht.

Trotz wechselhaftem Wetter und eher frösteligen Temperaturen war die Stimmung gut und für Viele ist klar: Es war nicht der letzte Besuch in Rotterdam!“

Bilder Wolfgang Huhn und Nina Danyel

Text Nina Danyel

Kreativ-Workshop mit Katrin Stangl, AS3U1a

Kreativ-Workshop mit Katrin Stangl

Zwei Tage voller experimenteller Techniken

Am 16. und 17.09. hatte die AS3 U1B und am 18. + 19.09. die AS3 U1A die einmalige Gelegenheit, an einem zweitägigen Workshop mit der Kölner Illustratorin Katrin Stangl teilzunehmen. Unter dem Titel »Experimentelle Techniken in der Illustration« wurden drei spannende Methoden erprobt: Monotypie, Kratz- und Schabetechnik sowie Schablonentechnik.

Tag 1: Monotypie und Kratz- und Schabetechnik

Der erste Tag begann mit der Monotypie, einer Technik, bei der die Schüler*innen Farbe auf eine Glasplatte auftragen, um dann ihr Bild/Motiv auf Papier zu übertragen.

Katrin erklärte die Grundlagen dieser Technik und zeigte, wie man durch Druck und Farbauftrag einzigartige Drucke erstellen kann. Die Schüler*innen waren begeistert von den überraschenden Effekten, die dabei entstanden, und viele nutzten die Gelegenheit, ihre Kreativität in vollen Zügen auszuleben.

Kreativ-Workshop mit Katrin Stangl, AS3U1b

Im Anschluss folgte die Einführung in die Kratz- und Schabetechnik. Hierbei konnten die Teilnehmenden mit speziellen Werkzeugen in schwarze Farbe ihr Motiv kratzen. Dies führte zu faszinierenden Texturen und Bildern, die die Schüler selbstbewusst gestalteten. Katrin ermutigte alle, zu experimentieren, was zu einer lebhaften Atmosphäre und beeindruckenden Arbeiten führte.

Tag 2: Schablonentechnik

Am zweiten Tag lag der Fokus auf der Schablonentechnik. Katrin zeigte den Schüler*innen, wie sie eigene Schablonen gestalten und mit Farben arbeiten können, um mehrschichtige Bilder zu erstellen. Die Teilnehmenden erlernten, wie man mit verschiedenen Farb- und Schichttechniken spielt, um Tiefe und Dynamik in ihren Arbeiten zu erzeugen. Die Ergebnisse waren vielfältig und reflektierten die individuellen Stile der Schüler*innen.

Fazit

Der Workshop mit Katrin Stangl war eine inspirierende und lehrreiche Erfahrung, die nicht nur neue Techniken vermittelte, sondern auch das Selbstvertrauen der Schüler*innen im künstlerischen Schaffen stärkte. 

Ein herzlicher Dank geht an Katrin Stangl für ihre engagierte Anleitung und Inspiration sowie an alle Schüler*innen, die mit Begeisterung und Neugier an dem Workshop teilgenommen haben.

Redaktion: © Ulrike Endt

Quentins Design-Blog – Vom 3D-Modell zum Prototyp

Hi! Mein Name ist Quentin Köpke und ich bin Schüler in der G13-1 im Beruflichen Gymnasium. In dem folgenden Blog erzähle ich Euch meine Design-Story, wie ein virtuelles 3D-Modell aus dem 3D-Unterricht in privater Weiterarbeit ein realer Prototyp wurde. 3-in-one: Ein innovatives Flaschendesign, das gleichzeitig eine einzigartige Oberflächenstruktur bildet, aber auch als stoßfeste Verpackung und als Flaschenhalter genutzt werden kann. Viel Spass!

Hier ist das Inhaltsverzeichnis – wow!

Natürlich hat es sich angeboten, die Programme zu nutzen, mit denen wir auch im Unterricht hantieren. 

Das Skizzieren ist für mich immer der angenehmste Teil – hier habe ich gerade die Gewebestruktur entwickelt und mich damit vertraut gemacht, um ein Gefühl für die Form und Bewegung innerhalb des Designs zu bekommen. 

Es ist sehr wichtig, seine Idee zu kennen und gerade bei einer naturbasierten Idee. 

Das Etikett habe ich in InDesign gestaltet und solange mit herumgefuchtelt, bis es zum Design der Weinflasche und zur der imaginären Firma passte.

Wichtig ist immer auch die Frage nach den Materialien. Was eignet sich am besten für das eigene Design? Wie umsetzbar ist dieses Design mit den Materialien? 

Die Maschine, die mich in diesem gesamten Prozess begleitet hat, ist die Drechselmaschine. 

Um meine Idee umzusetzen und einen funktionierenden Prototyp zu erstellen, ist diese Maschine ideal und vereinfacht so manche Herausforderungen im Prozess. 

Hier sieht man die mühsame Arbeit, die es benötigt, ein Design umzusetzen. Es mag lange dauern, aber genau diese Abläufe erleichtern erheblich das Verständnis für die Umsetzung der eigenen Produkte.  Hierdurch fällt es mir nun leichter, auf so manches Extra zu verzichten, um den Ablauf zu vereinfachen. 

Diese Struktur war das Mühsame des Prototyps. Alles einzeln aufzuzeichnen und per Hand auszuarbeiten hat die meiste Zeit beansprucht; vor allem das Abrunden für den schmeichelhaften Effekt der Haptik trieb war echt eine Herausforderung – aber letztendlich hat es sich natürlich gelohnt. 

Den Prototypen letztlich in der Hand zu halten, war fantastisch – zu sehen, wie weit man alleine gekommen ist und wie gut sich die Idee in ein Produkt umwandeln lässt. Bei dem Beizen musste ich mich erstmal überwinden, die natürliche Struktur einzufärben. 

Natürlich hat es sich gelohnt und die rote Einfärbung ist nun ein Teil von dem, was mein Design von Anfang an besonders gemacht hat. Gerade bei einer dunklen Flasche erzeugt es genau den Effekt, den ich erreichen wollte. Nice geworden, oder?

Text und Bilder Quentin Köpke