Als gemeinsames Projekt der AS3U2, A3U1A und AS3U1B habe wir zusammen vom 03.06. bis 05.06.2025 mit Stadtkontraste gesägt, geschraubt, geölt – und natürlich auch viel gelacht.
Sicher angeleitet und betreut, an den jeweiligen Baustationen, konnten die Schüler*innen ihre Fähigkeiten und Wissen im Umgang mit Werkzeugen und dem Material Holz erproben und erweitern.
Die Wellenliege aus massiver Douglasie ist der Auftakt für unsere neue »grünen Kommunikationsecke« in Innenhof des RRBKs.
Hier könnt ihr Sonne tanken, euch austauschen, entspannen und auf den Wellen des Holzes chillen.
Kommt vorbei, legt euch hin, atmet durch. Von Schüler*innen für Schüler*innen.
Am Samstag, dem 24.05. 2025, hatten Schüler der internationalen Förderklassen die einmalige Gelegenheit, eine Aufführung von »Corteo« im Cirque du Soleil zu besuchen. Dank der Großzügigkeit des Veranstalters und dem unermüdlichen Einsatz des Schulsozialarbeiters Herr Reinecke konnten die Schüler*innen und Kolleg*innen auf fantastischen VIP-Plätzen Platz nehmen. Acht Kolleg*innen begleiteten die Schüler und besonders die Kollegen Conradus und Reinecke sorgten mit Geduld Organisationstalent für einen reibungslosen Ablauf.
Die Handlung beschreibt der Cirque du Soleil selbst so:
»Mauro, der verträumte Clown, stellt sich vor, wie seine eigene Beerdigung inmitten einer Karnevalsatmosphäre stattfindet, an der zärtliche Engel teilnehmen. In einer freudigen Feier seines Lebens trifft er bei der Rückschau auf seine persönlichen Erfahrungen auf eine Vielzahl von Figuren aus seiner Vergangenheit«.
Ob das Publikum dem folgen konnte, war weniger wichtig, wirklich beeindruckte der zauberhafte Mix aus visuellen Effekten, Musik, Tanz und einmaliger Artistik, der die Zuschauer in eine faszinierende Traumwelt entführte. Die atemberaubenden Bilder etwa einer kleinwüchsigen Artistin, die mit Hilfe des Publikums an transparenten Ballons durch die Arena schwebte, opferhafte Musik- und Tanzszenen, faszinierende Kostüme und dazu erstklassige Artistik fesselten alle Anwesenden, Handys zückten die Schüler*innen nur noch genutzt, um diese phantastischen Momente festzuhalten.
Die imposanten technischen Möglichkeiten der Lanxess Arena garantierten eine beinahe intime Zirkusatmosphäre auf der Höhe der Zeit. Durch die längsgeteilte Bühne und einen speziellen Vorhang nahmen gegenübersitzende Zuschauer einander nur schemenhaft wahr, ein Effekt, der den traumhaften Charakter des Gesehenes perfekt ergänzte.
Besonders bemerkenswert war die Mehrsprachigkeit, die der Zirkus präsentierte. Die kurzen Texte waren ein bunter Mix aus Englisch, Deutsch, Italienisch und anderen Sprachen, sodass alle Zuschauer etwas verstehen konnten. Wo Worte versagten, offenbarte sich die kulturübergreifende Magie durch die traumhaften Bilder, die Artistik und die Musik, die als Gesamtkunstwerk ohne viele Worte wirkten.
Mit Popcorn und jeder Menge guter Laune abgerundet, war der Tag ein tolles Erlebnis, ein inspirierender Ausflug, der den interkulturellen Austausch der Schüler förderte und sie mit neuen Eindrücken bereicherte.
Die Schülerinnen der G13 des Beruflichen Gymnasiums designten im 3D-Unterricht für den Lego-College-Movie-RRBK Charakterfiguren.
Die Schüler*innen fertigten im ersten Schritt ein Modelsheet an, das in Blender als Modellingvorlage genutzt wurde.
Das Modelling wurde in Blender umgesetzt.Hierbei können die Charakterfiguren neu interpretiert werden, z.B. Lehrerinnen und Lehrer, Schülerinnen und Schüler an unserer Schule repräsentieren, bzw. auch eigene Helden bzw. Antihelden gestalten werden.
In der Gestaltung sollten sich die Schülerinnen vom Motto des diesjährigen Schulprojekts SCHWARZ-WEISS und DAZWISCHEN inspirieren lassen: Im Wesen, im Charakter, beim Outfit oder Namen, in der Religion oder Hautfarbe, im Beruf, bei den Accessoires…
Im folgenden Video stellen sich die neuen Hauptdarsteller*innen kurz vor:
Vielen Dank an Carl Luis Mehlhose für den Schnitt des Videos!
Zunächst sind wir am RRBK mehr für als gegen etwas – wir sind für eine offene Schulgemeinschaft, für einen Safe Space, in dem jede*r so sein darf, wie er/sie will. Wir sind für eine bunte Vielfalt am RRBK, in der jegliche sexuelle Orientierung Ihren Platz hat und Respekt verdient.
Entschieden heben wir aber die rote Karte, wenn es um Diskriminierung, Hate Speech, Beleidigungen oder Mobbing gegen LSBTQI+-Schüler*innen am RRBK geht. Am IDAHOBIT (international day against homophobia) am Freitag, den 16.5.2025 haben viele Schüler*innen wieder mitgemacht bei der Fotoaktion und Homophobie die rote Karte gezeigt.
Bei der traditionellen Nagellack-Aktion sind wieder kleine kreative Kunstwerke auf den Fingern entstanden und viele haben mitgemacht. Mit der Aktion möchten wir geschlechtliche Rollenklischees aufbrechen und ein Zeichen setzen für Solidarität und gegen Diskriminierung.
Dieses Jahr haben Schüler*innen der G11-1 des Beruflichen Gymnasiums die Nagellackstation betreut und den Schulalltag mit vielen bunten Nägeln verzaubert. Vielen Dank an Euch und allen die mitgemacht haben!
In unserem Literaturkurs der G13 haben wir so manchen Unsinn angestellt, die Bühne auf links gedreht und das Improvisationstalent auf ein ganz neues Level gehoben. Nicht selten war unser Einfall schneller da als der Regieplan – und trotzdem (oder gerade deshalb?) war unser großes Finale ein Ereignis, das man sich nicht entgehen lassen durfte.
Das Stück Biedermann und die Brandstifter – eine „Lehrstück ohne Lehre“, wie Max Frisch es selbst nannte – wurde für uns von Frau Danyel ausgewählt. Wie zu erwarten: mit politischem Unterton, gesellschaftskritischem Anspruch und einer ordentlichen Portion Zündstoff.
Die Handlung? Der wohlhabende Haarwasserfabrikant Gottlieb Biedermann gewährt zwei dubiosen Gestalten – Schmitz und Eisenring – Unterschlupf auf seinem Dachboden, obwohl Brandanschläge in der Stadt an der Tagesordnung sind. Mit ihnen ziehen unzählige Fässer voller Benzin ins Haus. Obwohl die Hinweise auf das gefährliche Vorhaben der beiden mehr als offensichtlich sind, klammert sich Biedermann verzweifelt an seine Rolle als naiver, gutgläubiger Gastgeber. Während seine Frau Babette und das Dienstmädchen Anna Alarm schlagen, übt sich Biedermann in olympiareifer Ignoranz.
Naiv? Feige? Oder einfach ein tragischer Jedermann in einer Welt, in der Selbsttäuschung bequemer ist als Verantwortung?
Eine zeitlose Parabel über Mitläufertum, Angst, Verdrängung und die große Frage: Was tun wir, wenn’s brennt – und zwar nicht nur auf dem Dachboden?
Da das Original deutlich zu lang war, hieß es für uns: radikal kürzen, neu denken, umschreiben – aber ohne die Seele des Stücks zu verlieren. Gar nicht so leicht, wenn man zwischen Schulstress und Requisitensuche den Überblick behalten will.
Schnell war klar: Der Chor, im Original eher anonymes Mahnmal, wurde bei uns zur erzählerischen Schlüsselfigur. Er erklärte, kommentierte, interagierte mit Biedermann – und war dabei gleichzeitig moralisches Gewissen und Entertainment. Aber weil unser Chor nicht klingen sollte wie ein antikes Orakel auf Speed, haben wir das Ganze modernisiert – und in Form von Talkshow-Segmenten neu inszeniert. Zwischen ernster Analyse und satirischer Zuspitzung entstand ein Format, das sowohl zum Lachen als auch zum Nachdenken einlud.
Alles musste wie „Arsch auf Eimer passen“. Kulisse, Kostüme, Dialoge, Bewegungen – alles sollte ineinandergreifen und trotzdem Platz für Spontanität und Spaß lassen. Die Szenenwechsel mussten so schnell und simpel wie möglich funktionieren – kein Platz für minutenlange Umbauten und lange Pausen.
So verbrachten wir unsere Proben zwischen Kabelsalat, Texthängern und Erkenntnissen wie: „Weniger ist manchmal mehr – außer bei dem Biedermann.“
Und was ist dabei herausgekommen? Eine Inszenierung, die sich sehen lassen kann. Punkt.
Vielleicht war unser Weg dorthin nicht immer konventionell. Vielleicht haben wir manchmal mehr gelacht als geprobt. Aber am Ende hat uns dieses Projekt als Gruppe zusammengeschweißt – und eins ist sicher: Frau Danyel wird diesen Haufen liebenswürdiger Bühnenchaoten nicht so schnell vergessen.
Zum Schluss noch ein kleiner Frisch-Klassiker – und unser Motto bei der ganzen Sache:
„Die beste und sicherste Tarnung ist immer noch die blanke, nackte Wahrheit – die glaubt einem eh keiner.“