Der erste Block der Oberstufe unserer Maler*innen und Lackier*innen geht zu Ende. Die Inhalte des Themas »Stilkunde« wurden so anschaulich wie möglich vermitteln, mit einer Spurensuche »Stilepochen in Köln« und einer Exkursion nach Schloss Brühl, um Geschichte und vergangene Architektur hautnah zu erleben.
MA-O2MA-O1
Als eine sportliche und gleichzeitig spaßige Herausforderung gab es ein Fußballturnier, wo die beiden Parallelklassen gegeneinander antraten.
Es ist nicht immer ganz einfach, sich zu outen, wer man ist. Die eigene „sexuelle Orientierung“ mitzuteilen bedeutet auch, eine sehr persönliche und intime Information preiszugeben. Besonders in der Schule oder am Arbeitsplatz gibt es viele Unsicherheiten, wie Mitschüler*innen, Lehrer*innen, Arbeitskolleg*innen oder Vorgesetzte reagieren, wenn man sich als queere Person outet.
Hey, schon mal einen Perspektivwechsel eingenommen? Warum muss ich als queerer Mensch überhaupt sagen, dass ich schwul/lesbisch/trans/bi bin? Eben nur deshalb, weil Viele es nicht normal empfinden, dass es mehr als nur das eine Frau-Mann-Modell gibt.
Zu sagen, wer man ist, das sollte das Normalste und Natürlichste sein, dass es gibt! Und doch verlangt es immer noch viel ab, nämlich Stärke und Mut!
Bei tagesschau.de und bei ARD sind Beiträge veröffentlicht worden, welche die Thematik in der aktuellen Realität veranschaulichen – und Greta aus der G11-1 hat bei dem Interview mitgemacht:
Wir am RRBK wollen nicht Wegschauen und Weghören, wenn es um Diskriminierung von sexueller Vielfalt geht – im Gegenteil, wir sind stolz auf unsere queeren Schüler*innen, die sich gegen Diskriminierung engagieren – und wir sind stolz auf Greta!
Der am stärksten durch Corona gebeutelte Jahrgang der Technischen Konfektionäre hat am 13. Mai seine Berufsabschlusszeugnisse in der IHK Köln erhalten.
Nach einem karnevalistischen Start am 11.11.2019 ging es im zweiten Unterrichtsblock gleich in den ersten Lockdown.
Mit der Dropbox und der Unterstützung der Betriebe tasteten wir uns an den Distanzunterricht heran. Danach haben wir uns gemeinsam mit den Schüler*innen in Teams eingearbeitet und sind damit gut durch die Pandemie gekommen.
In den kurzen Präsenzphasen dieses Ausbildungsjahrgangs haben wir alles daran gesetzt, den Praxisanteil und die Teamarbeit in den Vordergrund zu stellen.
Wir können alle stolz sein, trotz der widrigen Umstände so gute Ergebnisse erzielt zu haben!
Nach langem Hin und Her stand es nur wenige Tage vor der Klassenfahrt endlich fest: Wir werden fahren! Man konnte die Aufregung und die gute Laune schon während der ganzen letzten Schulwoche spüren.
Am Montag vor den Osterferien ging es dann wirklich los. Mit Zug und Bus in den Schwarzwald in ein freistehendes Haus, das früher mal eine Ski-Liftstation war, ganz für uns alleine. Wir trafen uns um 8:30 am Hbf und – kaum zu glauben – ausnahmsweise war die ganze Klasse mal pünktlich. Nach einigen Stunden Fahrt waren wir dann auch schon in Basel, wo Frau Endt sich mit ein paar Schülern ein Auto geschnappt hat, um für das Abendessen einzukaufen. Alle anderen sind mit Bussen weiter gefahren, immer weiter hinauf in die Berge. Und wir alle wurden aufgeregt wie kleine Kinder, als wir schon etwas Schnee sahen. Die letzten Meter mussten zu Fuß überwunden werden, was in Ordnung war, bis wir sahen, das Herr Skoruppa mit seinem Koffer von der Hütteninhaberin hoch gefahren wurde, währenddessen wir unsere Koffer ächzend über den Schotter schleiften. Egal – wir waren endlich da, eine Fünf-Tagesauszeit von der Schule im Wald in den Bergen!
Als endlich alle in der Hütte angekommen waren, die Zimmer bezogen und den ersten Schock überwunden hatten, dass es nur Gemeinschaftsduschen gab, machte eine (sehr) kleine Truppe mit Frau Endt und Herr Skoruppa die erste Wanderung durch den Schwarzwald. Es war einfach nur schön, ruhig und ein bisschen wie verzaubert. Danach waren alle hungrig und die Kochgruppe hat für alle gekocht. Der Abend verlief ruhig und die Vorfreude auf den nächsten Tag war zu spüren.
Als wir am Dienstag aufwachten, durften wir feststellen, dass es über Nacht geschneit hatte und alles weiß und glitzernd war. So wunderschön! Und ganz anders als in Köln, in der Stadt, denn dort ist Schnee ja wirklich eine Seltenheit. Nach dem Frühstück machten wir uns alle dann auch schon mit mehr oder weniger geeignetem Schuhwerk durch Eis und Schnee auf den Weg zur Forstwanderung mit einem Förster. Der Förster erzählte uns viel über den Schwarzwald und seine Bäume, und wir lernten z.B.: „Die Fichte sticht, die Tanne nicht!“
Nachmittags kehrten wir zurück und die meisten versammelten sich im sogenannten Kamin-/Ess-/ Alles-/Zimmer um zu zeichnen oder um die Linolschnittdrucke, die Frau Endt mitgebracht hatte, auszuprobieren oder aber auch um mit Herr Skoruppa „Selbstverteidigung“ zu üben. Es war total chillig. Abends wurde wieder gemeinsam gekocht – es gab auch veganes Essen – rundum sehr lecker und für manche auch eine neue interessante Erfahrung.
Am Mittwoch nach dem Frühstück stand die Besichtigung des Bergwerks „Hoffnungsstollen“ an und es war richtig interessant, auch wenn nur wenige sehr begeistert von den verschimmelnden Spinnen waren, die es dort massenweise gab. Wir waren unter der Erde und konnten einen Eindruck davon gewinnen, wie sich Bergarbeiter fühlen müssen, wenn sie dort arbeiten.
Als nächstes Highlight stand nachmittags natürlich die Schwarzwälder Kirschtorte auf dem Programm – der Kuchenklassiker im Schwarzwald! Wir gingen in ein Café, um die Torte zu probieren und es gab sogar vegane Alternativen, zum Beispiel einen tollen Kirschkuchen. Allen hat es sehr gut geschmeckt. Abends wurde dann viel gespielt und noch richtig lange gefeiert und getanzt.
Am Donnerstag starteten wir wieder mit einem stärkendem Frühstück, denn danach fand das sogenannte „Kickbox-Training“ statt – eine Art der Selbstverteidigung, die unser Klassenlehrer mit uns trainiert hat. Es war leider schon unser letzter Tag, und nachdem eine weitere Kochgruppe das Abendessen zubereitet hat, mussten wir unbedingt gemeinsam GNTM (Germanys Next Top Model) anschauen! Und debattieren und lästern und lachen, wie es sich gehört – wir könnten das natürlich alles viel besser!
Am Freitag mussten wir dann leider schon wieder zurück nach Köln, schnell frühstücken, packen und ab zum Bus. Der Zug hat uns wieder nach Köln gefahren, und glücklich und ein bisschen erschöpft kamen wir zurück. Rechtzeitig zum Start in die Osterferien – perfektes Timing! Und es gibt eindeutig Wiederholungsbedarf!