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Little Home – Ein Projekt für obdachlose Menschen
Liebe Leser*innen,
wir sind die Raumausstatter*innen im ersten Lehrjahr und besuchen das Richard-Riemerschmid-Berufskolleg. Für zwei Tage, vom 29.–30. August 2022, durften wir auf dem Schulhof der Ulrepforte in Köln in einem Workshop ein Little Home selbst bauen.

Organisiert wurde das Projekt vom Little Home e.V., der von Sven Lüdecke gegründet wurde. Seine Mission ist es, obdachlosen Menschen ein kleines Zuhause zu schenken. Mit Hilfe von Unterstützer*innen baut der Verein mobile Wohnboxen aus Holz, die im Anschluss direkt an die obdachlosen Menschen verschenkt werden. Die Finanzierung erfolgt über Spendengelder. Durch die Little Homes haben die Menschen eine Chance auf Resozialisierung und Wiedereingliederung in die Gesellschaft. Mehr als 200 Little Homes konnten bereits an obdachlose Menschen übergeben werden, über 90 von ihnen haben einen Job und über 130 sogar einen festen Wohnraum.
Jede*r aus der Klasse hat eine Idee zum Außendesign auf ein Blatt Papier gebracht und der Entwurf mit dem Farbschema Rot, Schwarz und Braun hat bei der Abstimmung gewonnen.
Zügig haben wir dann auch mit dem praktischen Teil angefangen. Um 7:00 Uhr ging es für die ersten Schüler los in Richtung Toom Baumarkt. Dort haben wir gemeinsam mit Sven die notwendigen Materialien besorgt und eingeladen. Auf dem Schulhof hat er dann die einzelnen Arbeitsschritte erklärt und wir haben uns in Gruppen aufgeteilt. Ein paar von uns haben sich um die Farbgestaltung gekümmert, andere haben sich das Grundgerüst aus Holz vorgenommen. Die nächste Gruppe wiederum war mit dem Wandbau beschäftigt. Den mobilen Part des Hauses haben wir auch selbst gebaut. Die kleinen Häuser werden nämlich mit Rollen ausgestattet, damit es seinen Standort wechseln kann.



Während der Bauarbeiten hatten wir die Möglichkeit, verschiedene Werkzeuge zu nutzen, wie z.B. eine Kreissäge, eine Flex und eine Stichsäge. Natürlich haben wir zu jedem Werkzeug Einweisungen und Sicherheitsvorkehrungen erhalten.

Insgesamt hatten wir super viel Spaß und haben die Zeit zusammen genossen. Wir sind sehr dankbar, dass wir ein Teil des Projektes sein konnten.
Redaktion: Melissa Heinrich, Nele Creuzburg, Clara Elhaddaoui, Sofie Vincic, Leonita , Laura Kraft
Sonne statt Regen – ein neuer Rekord und jede Menge gute Laune!
Auch in diesem Jahr haben sich 77 Colour-Runners für den Benefizlauf der Aidshilfe-Köln angemeldet. Durch Spenden aus dem Lehrerkollegium und von Schüler*innen konnten wir der Aidshilfe in diesem Jahr wieder 770 Euro überweisen – ein tolles Ergebnis!


Die Wetterprognosen für den Lauf am Samstag sahen sehr wechselhaft aus – und kurz davor sah es nach einem richtig schweren Gewitter aus – aber für unseren 5-km-Lauf scheinte sogar die Sonne – wie herrlich, was für ein Glück!






Beim Run-of-Colours geht es nicht unbedingt um Geschwindigkeit – jede*r darf sein eigenes Tempo laufen – vom Walker bis zum Speed-Runner. Und doch waren einige richtig schnell unterwegs:

Anton Linde aus der FOS 13 konnte zwei Jahre seinen Platz als schnellster Runner des RRBK halten, in diesem Jahr war Carl Luis Mehlhose aus der G11-2 der Schnellste am RRBK und hat oben drauf noch den RRBK-Rekord aufgestellt: 5 km in 19 Minuten und 10 Sekunden. Damit war Carl Luis sogar der Fünf-schnellste des gesamten Laufs. Wow, was für ein Flitzer!

Ich freue mich jedes Jahr, dass so viele mitlaufen und es macht immer wieder so viel Spass, mit Kolleg*innen und Schüler*innen beim Benefizlauf der Aidshilfe dabei zu sein: gute Stimmung, guter Zweck, gut für Körper und Seele!



Läufst du nächstes Jahr auch mit?
Text Wolfgang Huhn
Bilder Tom Rathmann – Wolfgang Huhn
Jetzt abstimmen – das RRBK macht mit beim Deutschen Engagementpreis 2022
Letztes Jahr war das RRBK Ehrenamtspreisträger der Stadt Köln für das Schulprojekt Schule der Vielfalt. Unter der Rubrik Schule der Vielfalt haben wir bereits darüber auf der Schulhomepage berichtet.
Als Preisträger können wir auch auf Bundesebene am Deutschen Engagementpreis teilnehmen und haben damit die Chance, den mit 10.000 Euro dotierten Publikumspreis 2022 zu gewinnen!
Der Vorteil: Man muss – oder kann – nur einmal abstimmen. Unter Angabe der E-Mail-Adresse kann jede/jeder Interessierte jeweils einmal für ein Projekt vom 8. September bis zum 19. Oktober 2022 abstimmen.
[Link entfernt – Abstimmung nicht mehr möglich]
Wäre doch toll, wenn wir das schaffen! Mach mit!

Multiperspektivische Erlebniswolke
Die Fahrt in den Schwarzwald als ereignisreich zu beschreiben wäre untertrieben. Von Liebe, Euphorie und Trauer, Motivation und Faulheit war alles dabei.
Entschleunigung ist wahrscheinlich das Wort, das den meisten bei der Verkündung des Zielstandortes der Klassenfahrt als erstes eingefallen ist.
Gersbach? Was ist das denn? Wo liegt das? Während manche für Antwerpen gestimmt hatten, stimmten andere für Italien oder Frankreich. Niemand hätte damit gerechnet, dass wir letztendlich irgendwo in der Mitte des Schwarzwalds landen würden. Und prompt fanden wir uns in einer idyllischen Umgebung voller Nadelbäume und weiten Wiesen wieder.

Neben täglichem Frühstück vor dem Ausblick auf die Schweizer Alpenkulisse, intensiven Box- Trainingseinheiten mit Herr Skoruppa, langen Nächten unter traumhaftem Sternenhimmel, Wanderungen durch die Wälder Gersbachs, die wortwörtlich Blut, Schweiß und Tränen gekostet haben und Shopping-Trips mit Frau Endt für lokale kulinarische Köstlichkeiten, gab es täglich zubereitete Festmähler von unseren Klassenkamerad:innen.

Das Highlight für die AS2O1 war natürlich der Ausflug in das Vitra Design Museum, in dem wir die atemberaubende Architektur von Herzog & de Meuron und anderen großen Designer:innen wie Kazuo Shinohara, Frank Gehry und Zaha Hadid bewundern durften. In der Ausstellung „Precious Plastic“ lernten wir viel über die Wiederverwendbarkeit von Plastik in Design und wie sich mit unterschiedlichen Methoden nachhaltige Gestaltungskonzepte umsetzen lassen können. Selbst nach 6 Stunden auf dem Vitra Campus hatten wir noch nicht alles gesehen.




Die Klasse beschreibt die Klassenfahrt wie folgt: »… Wohltuend« (M.M.)
»Ähhm … Erfrischend.« (F.W.)
»Ich bin an meine Grenzen gestoßen.« (B.R.)
»Vitra ist ’n Knaller!« (U.E.)
»Durch und durch gelungen, was nicht nur am Schwarzwald lag, sondern auch an der Klasse. Aber insbesondere an den Lehrern. Es war dermaßen gesund und lecker, aber auch sportlich. Ebenfalls war es kulturell fesselnd..« (F.S.)
Wie man sieht, waren die Eindrücke weitestgehend positiv. Die Klassenfahrt war voller Eindrücke. Die Wanderungen waren zehrend; physisch, als auch psychisch. Die Trainingseinheiten zwangen so manche auf die Knie. Trotzdem wusste man am Ende, dass es das wert war. Ob es wegen des guten Gefühls nach der Bewegung war oder weil es nach einer langen, anstrengenden Wanderung eine Abkühlung im Freibad gab.




Die Klassenfahrt fand von Montag 22.8. bis Freitag 26.8.2022 statt.
Redaktion: Ben Rose, AS2O1





