Auf dem Foto der Preisverleihung von links nach rechts (oben): Dirk Schaller (Ministerium für Schule und Bildung), Alexa Westerhoff (F12-2), Michael Fischer (F12-2), Alina Volk (F12-2), Paula Becker(F12-2), Hanna Guntermann (Fachlehrerin), Uwe Meyeringh (Unfallkasse NRW)
»Check die Challenge: Helm, Hirn, Heimweg« – dieser Aufforderung kamen in diesem Jahr 1.193 Schülerinnen und Schüler nach. Dem Motto »Safe zur Schule – Challenge bestanden« folgend, haben sie in dem von der Unfallkasse NRW jährlich ausgeschriebenen Präventionswettbewerb weit über 200 Beiträge rund um das Thema Sicherheit im Verkehr eingereicht.
Wir konnten uns dieses Jahr erneut bei dem Go Ahead Wettbewerb, bei dem unsere Schule bereits als »Talentschmiede« bekannt ist, behaupten und haben mit der Fachoberschule für Gestaltung (FOS) den ersten Preis gewonnen! Mit dem Song »Ich bin brave – ich bin safe« haben Paula Becker, Michael Fischer, Alina Volk und Alexa Westerhoff einen wichtigen Beitrag geleistet um auf die Sicherheit im Straßenverkehr aufmerksam zu machen und konnten im Ministerium für Schule und Bildung ein Preisgeld von 1.000 € für die Klassenkasse entgegennehmen.
Die AS3U2 hat im Fach Gestaltungslehre erfolgreich am Plakatwettbewerb von GLÜXXIT zum Thema »Glücksspielsucht« teilgenommen und von 40 Mitbewerber*innen den 4. Platz belegt!
Als Preis gab es 400 Euro und die Umsetzung des Gewinnerplakates, von Alexandra Cilker, an 6 Standorten in der Kölner Innenstadt. Wir gratulieren ganz herzlich!
Design, Grafik, Web, Game, Kunst oder doch Architektur?
Neugier ist die beste Voraussetzung für unsere Schule. Auf dich warten Gestaltungslehre, Film, Farbe, Komposition, Typo, Foto, 3D, alle Designprogramme, Zeichnen, Web, Druck, Buchbinden und vieles mehr.
Hier lernst du alles rund ums Design, findest heraus, wo dein Platz in der kreativen Community ist und in welches Studium/welchen Beruf du danach willst. Nach 22 Monaten kannst du hier den Abschluss GTA Grafik und Objektdesign – also eine Ausbildung – in der Tasche haben!
Für das Schulprojekt Kolumba – Schule im Museum – haben die Gestaltungstechnischen Assistent*innen für Grafik und Objektdesign im 3D-Unterricht Kölsche Heilige und Ikonen als Legocharakter gestaltet.
Die Schüler*innen haben für die Charakter ein Modelsheet angelegt und die Figuren im Rohlayout in der Ansicht von vorne, von der Seite, von hinten und in einer Dreiviertelansicht angelegt. Das Modelsheet wurde im nächsten Schritt im 3D-Programm Cinema 4D eingefügt und diente als Modelliervorlage für die 3D-Charaktere.
Die fertigen Legofiguren wurden abschließend im Maßstab 4:1 mit dem 3D-Drucker ausgedruckt.
Im Museum konnten die Schüler*innen der Oberstufe As3O1 und As2O1 Ihre Legofiguren auf eine besondere Art in einem Legoaltar präsentieren.
Der Legoaltar folgt in seinem Aufbau einem mittelalterlichen Flügelaltar – wie er z.B. heute noch im sogenannten Clarenaltar im Kölner Dom erhalten ist. Die innere Schauseite des Altars, die im Mittelalter nur zu kirchlichen Festtagen geöffnet wurde, zeigt – nicht wie beim Clarenaltar die berühmten Ursulabüsten – sondern kleine Lego-Standfiguren, die im 3D-Druck hergestellt wurden. Das jeweils unterste Gefach zum Mittelschrein ist gefüllt mit „Break-away-Support“ – Kunststoffstützstreben, die beim 3D-Druck anfallen und weggebrochen werden. Sie stellen in Ihrer knochenartigen Struktur eine Parallele zu den Reliquienbehältnissen im Mittelalter dar.
Die klappbaren Flügel der Außenseiten zeigen im Mittelalter häufig Tafelmalereien aus der Leidensgeschichte Jesu, Szenen aus dem Marienleben oder Martyriumlegenden eines/einer Heiligen. Im modernen Legoaltar dagegen präsentieren sich die neuen und alten Ikonen Kölns auf Postkarten und laden ein: who is who?
Jesus, Bärbelsche, Stefan Raab, Michael Schuhmacher, Edith Stein und die Heilige Kolumba
Heiligenfiguren sind in Ihrer Ikonographie oftmals schwierig zu kennzeichnen bzw. zu unterscheiden, da Sie besonders im Mittelaltar in Kleidung und Mimik sehr stereotyp wirken. Oftmals ermöglichen nur die beigefügten Attribute eine eindeutige Zuschreibung.
In der Lernsituation Charakterdesign haben sich die Schüler*innen mit der Neuinterpretation von alten Heiligen bis hin zu neuen Ikonen unserer Zeit beschäftigt. Dabei gilt es zu entdecken, was uns Heilige sagen wollen, welche Geschichten Sie erzählen oder welches Martyrium sie durch ihr Attribut darstellen. In ihrer geometrischen Außengestalt sind auch Legofiguren manchmal schwierig zu unterscheiden – umso mehr fokussiert sich das Auge auf die Attribute, welche die Gestalt zu einem Individuum werden lassen.
Wer ist überhaupt ein*e Heilige*r? Ein*e Fürsprecher*in? Ein Vorbild?
Verstehen wir sie überhaupt noch? Wer könnten die Ikonen und Vorbilder von heute sein?
Aus diesen Überlegungen ist ein neuer Kölner Heiligen- und Ikonenaltar unserer Zeit geworden, der eine bunte Mischung von Charakteren zusammenstellt und einlädt, genau hinzusehen, mehr über die Gestalten zu erfahren und das Heiligen- und Ikonenbild zu hinterfragen.
Worüber würden sich Edith Stein und Carolin Kebekus heute unterhalten?
Würde Willi Ostermann zusammen mit der Heiligen Cäcilie ein Karnevalslied singen?
Wäre der Heilige Petrus nicht ein guter Bodyguard für Henriette Reker?
Am Aktionstag haben einige Schüler*innen in einer Live-Präsentation Ihr Charakterdesign vor Publikum präsentiert.
Legomovie – animierte Werbeteaser
Als Abschluss haben die Schüler*innen einen animierten Kurzteaser erstellt und die Legofiguren zum Leben erweckt: Klick rein und schau, was die neuen und alten Heiligen für Geschichten erzählen:
Das Druckverfahren hat uns richtig begeistert! Mit unserer schulischen Ausstattung und unserem wunderbaren Dozenten Fabian Buckermann hatten wir tolle Bedingungen, tolle Anleitungen und nicht zuletzt tolle Ergebnisse!
Vom Beschichten des Siebs, dem Erstellen der Vorlagen, dem Belichten, Auswaschen, Trocknen, Farbe mischen, Fluten bis zum Rakeln und noch viel mehr.
Wir sind vor allem froh, all diese technischen Möglichkeiten bei uns in der Schule zu haben, denn es hat riesigen Spaß gemacht!!!