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Zeugnisausgabe GTA und FOS im Juni 2018

Geschafft! Unsere Abschlussklassen GTA und FOS 2018

Ein Ball ist kein Würfel!

Am 29.6.2018 konnten wir rund 145 erfolgreichen Absolvent*innen ein viereckiges Abschlusszeugnis überreichen.

Das Bild eines Balles, der ja bekanntlich keine Ecken hat, (aber ins Eckige hätte gehen sollen), bildet den roten Faden der feierlich fröhlichen Rede unseres Schulleiters Bernd Schäfer, die er anlässlich der Zeugnisausgabe am 29.06.2018 vor einer brechend vollen Aula hielt. Eltern, Freunde, Geschwister, Tanten und Onkel drängten in die Hallen des RRBK.

Man solle weiterrollen und nicht verkanten, dem Lauf des Lebens folgen und nicht stocken, Vertrauen haben und einfach in Bewegung bleiben: geistig und körperlich – eben rund und nicht eckig, so seine herzliche Botschaft.

Schulleiter Bernd Schäfer

Schulleiter Bernd Schäfer

Auch mit richtigen Glanzleistungen konnten wir dieses Jahr glänzen, denn vier unserer Absolvent*inne haben einen Notendurchschnitt von 1,2 und besser erreichen können- da ließ es sich unser Schulleiter auch nicht nehmen, die Intelligenz durch individuelle Fragen ein letztes Mal herauszufordern. Und so sollten die Meister*innenschüler*innen spontan Sätze wie »Wenn ich morgens vom Wecker geweckt werde, denke ich …« oder »Wenn ich an das RRBK denke, möchte ich am liebsten …« vervollständigen.

Bernd Schäfer, Ulrike Höppner, Tobias Michaely (AS2O1), Annika Wasser (AS3O1), Heike Käser, Christine Mai und Leonie Wischott (FOS 13-1)

Bernd Schäfer, Ulrike Höppner, Tobias Michaely (AS2O1), Annika Wasser (AS3O1), Heike Käser, Christine Mai und Leonie Wischott (FOS 13-1)

Traditionell verzauberten die Gestalter*innen für visuelles Marketing unsere Aula in ein buntes Meer fröhlicher Farben und Strukturen – unglaublich, wie man unser Aula-Schaufenster dekorieren kann.

Motto der Zeugnisausgabe im Juni 2018

Den fröhlichen und glücklichen Gesichtern unserer Abschlussklientel konnte man die Aufbruchsstimmung in einen neuen Lebensabschnitt deutlich anmerken und so sagen wir: Macht es von Herzen gut und viel Erfolg für die Zukunft!

Wolfgang Rachl und Kerstin Ritter

Wolfgang Rachl und Kerstin Ritter

Redaktion: Christine Mai

Mut zum Skizzenbuch: Cologne-Sketching

Die Noten sind gemacht, die letzten Tage kurz vor den Sommerferien gestalten sich oft eher schleppend und in Politik und Gesellschaft wird schwer diskutiert, ob und inwiefern Schuleschwänzen zu Gunsten nebensaisonaler Flugticketpreise geahndet werden soll. In Anbetracht der inhaltsschwachen Unterrichtslage kurz vor Schluss durchaus nachvollziehbar.

Ulrike Endt wirkt diesem Rumgehänge der letzten Tage proaktiv entgegen und initiiert ein Projekt mit dem praktischen Namen »Mut zum Skizzenbuch – Cologne-Sketching«, das sie in der letzten Schulwoche mit der AS3U1 umsetzt.

Die AS3U1 bei der Umsetzung des Skizzenbuchs

Schülerinnen der AS3U1 beim Binden des Skizzenbuchs

Zunächst werden Skizzenbücher manuell gebunden, danach geht es dann raus in die Praxis. Ein Rundgang durch die Südstadt inspiriert unsere Freihandzeichner und Kreativköpfe, denn die Motive an einzelnen Orten sollen durch schnelle Skizzen eingefangen werden. Dabei wird das Skizzieren verschiedener Motive wie Architektur und Natur mit verschiedenen Techniken trainiert: Wie finde ich Fluchtpunkte, wie übersetzte ich Strukturen von Mauerwerk oder Pflanzen in Bleistiftstriche?

Die Zeichnungen können zusätzlich noch mit Polychromos oder Aquarell coloriert werden. Die beiden Fotos stammen vom zweiten Projekttag.

Redaktion: Christine Mai

Mechthild Michels, Hanna Gunterman links im Bild, Bernd Schäfer und Tilman Jopp rechts.

Preisverleihung am Richard-Riemerschmid-Berufskolleg

Gesucht wurde ein neues Erkennungszeichen für die kommunale Schulsozialarbeit der Stadt Köln, gefunden wurde es am RRBK.

Die kommunale Schulsozialarbeit der Stadt Köln, dem Amt für Schulentwicklung der Stadt Köln zugehörig, hat am Richard-Riemerschmid-Berufskolleg einen Wettbewerb zur Gestaltung eines neuen Erkennungszeichens für die Schulsozialarbeit ausgeschrieben. Organisiert und betreut wurde dieser Wettbewerb von der Sachgebietsleiterin Frau Gennies, dem kommunalen Koordinator der Schulsozialarbeit Herr Olesen sowie unserer Schulsozialarbeiterin Frau Thamke. Am Wettbewerb teilgenommen haben zwei Klassen der Fachoberschule für Gestaltung (FOS 12-1, Lehrer: Herr Jopp | FOS 12-2, Lehrerin: Frau Michels) und eine Klasse der Gestaltungstechnischen Assistent*innen (AS2O1, Lehrerin: Frau Guntermann).

Gewonnen hat das von Tobias Michaely (AS2O1) entworfene Erkennungszeichen, welches durch eine moderne und abstrakte Gestaltung sowie eine gelungene semantische Verknüpfung mit der Schulsozialarbeit überzeugen konnte.

Den 1. Preis gewann Tobias Michaely (AS2O1)

Den 1. Preis gewann Tobias Michaely (AS2O1)

Es wurden Sachpreise (Marker, Skizzenbücher, Blöcke, Präsentationsmappen) sowie Zertifikate vergeben.

Den zweiten Platz belegte Caroline Anna Müller (FOS 12-2), den dritten Platz teilten sich Larissa Roeb (FOS 12-2) und Sümeyye Silik (FOS 12-2).

Der Entwurf von Caroline Anna Müller (FOS 12-2) gewann den 2. Preis

Der Entwurf von Caroline Anna Müller (FOS 12-2) gewann den 2. Preis

Der Entwurf von Larissa Roeb (FOS 12-2) und Sümeyye Silik (FOS 12-2) gewann den 3. Preis

Der Entwurf von Larissa Roeb (FOS 12-2) und Sümeyye Silik (FOS 12-2) gewann den 3. Preis

Das neue Erkennungszeichen soll zukünftig intern und extern an allen Schulen, an denen die kommunale Schulsozialarbeit in Köln vertreten ist, eingeführt werden. Das Erkennungszeichen bietet eine gute Orientierung für alle Schüler*innen, die mit der zuständigen Sozialarbeiterin oder dem zuständigen Schulsozialarbeiter an ihrer Schule Kontakt aufnehmen wollen. (GUN)

Zum Beratungsteam am RRBK:
https://www.rrbk.koeln/service/das-beratungsteam/

 

Erasmus+ Mobilität: Auf den Spuren des Risk-Detectors

Erasmus+ Mobilität: Auf den Spuren des Risk-Detectors

Von der Mission »Auf den Spuren des Risk-Detectors« in Wien zu sein …

»Schulabbrüche verhindern« lautet das Thema, an dem das Richard-Riemerschmid-Berufskolleg zusammen mit weiteren Berufskollegs im Netzwerk Zukunftsschulen NRW arbeitet. Schulabbruch, beginnend mit Schulabsenz, zeigt sich als übergreifende Problematik an verschiedenen Schulformen, der es entgegenzuwirken gilt.

Im Rahmen des EU-Projektes wurde uns erstmals im April 2015 bei einem CSE Projekttreffen an unserer Partnerschule in Island der Risk-Detector vorgestellt: Ein Diagnoseinstrument, um von Schulabbruch gefährdete Schüler*innen frühzeitig zu erkennen. Schlägt der Riskdetector aus, schließt sich der Diagnose ein Beratungskonzept an, das dem möglichen Abbruch präventiv entgegenwirkt.

In Wien wird mit einer deutschsprachigen Version des Risk-Detectors gearbeitet, so dass wir dort aufklärende Einblicke in die Arbeit mit dem Riskdetector gewinnen konnten.

In bereichernden Gesprächen mit dem Schulleiter, den Bildungsbeauftragten und den sogenannten »Jugendcoaches« konnten wir den Mehrwert und auch die Herausforderungen der Arbeit mit dem Riskdetector deutlich erkennen. Insbesondere die Aspekte, Beratung strukturierter und gezielter durchführen zu können und auf große Akzeptanz von Seiten der Schüler*innen  zu stoßen, spricht für die Arbeit mit dem Diagnoseinstrument.

Erasmus+ Mobilität: Auf den Spuren des Risk-Detectors

Doch es hat uns auch gezeigt, dass wir auf externe Unterstützung angewiesen sind. Nun gilt es für uns im Netzwerk und in der Arbeitsgruppe VESCH (Vermeidung von Schulabbrüchen) zu prüfen, ob dieses Diagnoseinstrument auch für unsere Arbeit am Richard-Riemerschmid-Berufskolleg eingesetzt werden kann.

Redaktion: Alexandra Mertens, Nadine Liebig

April 2018: Die FOS 13-1 im Landtag Düsseldorf

Die FOS 13-1 im Landtag Düsseldorf

Eine hervorragende Möglichkeit, Politik für junge Menschen begreifbar machen zu können, ist der Besuch live vor Ort – nämlich da, wo sie gemacht wird. Dino Schleimer organisierte im April 2018 erneut eine Exkursion zu diesem Ort der Politikmanufaktur, und die Schüler*innen sind wieder überrascht, angestoßen und verblüfft, wenn sie begreifen, wie wichtig politisches Interesse für das Funktionieren der Demokratie ist. Neben einer kurzen Einführung, einem Frühstück und dem Besuch einer Plenarsitzung stand auch die Diskussion mit Yvonne Gebauer (FDP) und Oliver Kehrl (CDU) auf der Tagesordnung. Die Stunde, die für die Diskussion anberaumt war, verging wie im Flug.

Nachtrag April 2018: Die FOS 13-1 im Landtag Düsseldorf

Die FOS 13-1 im Landtag Düsseldorf (April 2018)

»Ich finde es super, dass wir das mal gemacht haben, auf die Idee, den Landtag zu besuchen, wäre ich selbst nie gekommen. Ich wusste gar nicht, dass es die Möglichkeit überhaupt gibt.«

»Ich dachte es wird sehr langweilig, war es aber gar nicht – im Gegenteil: Es war sehr interessant, mit Yvonne Gebauer zu reden – jetzt weiß ich wenigstens, wer die Schulministerin in NRW ist.«

Redaktion: Christine Mai