»Wir treffen uns um 18.00 Uhr am Kiosk auf dem Neumarkt« lautete die Verabredung. Und es kamen viele aus 4 Klassen zusammen. Mit der Tram ging es dann über den Rhein zur Köln-Messe! Ein Zirkuszelt, wie man es sich vorstellt!
Die Freikarten für den Rock-and-Roll-Zirkus der Hoehner hat Norbert Reinecke organisiert und jeder bekommt eine, schnell einen Platz suchen, und schon geht es los!
Dazu die rockig kölschen Karnevalshits, deren Text man als Einheimischer natürlich in und auswendig kennt und mitsingt. Und dann tritt auch noch das Urgestein Hennig Krautmacher auf. Und er rührt mit seinen Balladen alle im Zelt. Unsere Schülerinnen und Schüler u.a. aus Afghanistan, Ukraine, Albanien oder Guinea verstehen »uns Kölsche Sproch« nicht. Aber das Schöne am Zirkus ist ja, dass er von Bildern und durch Bilder lebt und so verstehen alle grundsätzlich, worum es geht.
Die ganze Gruppe staunt und fast allen hat es sehr gefallen. Mit gelöster Stimmung gehen alle nach 3 Stunden, inkusive 20 Minuten Pause, nach Hause. Ca. 25 Personen groß war die Gruppe u. a. mit Familie Hapke, dem Schulsekretariat – Frau Kieven und Frau Sprink – und (zur Begleitung der Schülerinnen und Schüler) Herr Krahwinkel, Herr Conradus und Herr Reinecke.
Am 17.5. gibt es jedes Jahr zum IDAHOBIT – dem internationalen Tag gegen Homo-, Bi und Transphobie – eine Aktion am RRBK. In diesem Jahr hat die SV wieder zwei interaktive Aktionen in der Aula veranstaltet – Fingernägel lackieren und eine Rote-Karte-Fotoaktion für Solidarität und gegen Feindseligkeit! Vielen Dank, dass so viele mitgemacht haben – es hat richtig Spass gemacht!
Die rote Karte zeigen kann auch Spass machen!
Bunt – bunter – am buntesten!
Rote Karte gegen Homophobie – dafür gibt es ein Herz!
Die Teilnehmer*innen lernten die Grundlagen der elektronischen Musikproduktion kennen und konnten am Ende des Workshops die selbst erstellten Beats als MP3 mit nach Hause nehmen.
Die Teilnehmer*innen konnten ihrer Kreativität grafisch am Computer freien Lauf lassen und anschließend die Buttons mit der Buttonmaschine umsetzen. Am Ende des Workshops konnten die selbsterstellten Buttons als Souvenir mit nach Hause genommen werden.
Natürlich sind dies nur ein kleiner Einblick in den Arbeitsbereich der Gestaltungstechnischen Assistent*innen. Du willst mehr kennenlernen?
Die Unterstufe der GTA Medien und Kommunikation und der GTA Grafik und Objektdesign konnten sich auf einer Exkursion in den Kölner Zoo ein Bild von den »echten« Tieren machen, die sie für ein 3D Projekt stark vereinfacht modellieren sollen.
Die Veranstalter des internationalen Literaturfestivals lit.COLOGNE ermöglichen jedes Jahr drei Kölner Schulen die Möglichkeit, im Rahmen der Veranstaltungsreihe ein eigenes professionelles Literatur-Event zu konzeptionieren und auf der Bühne vor einem großen Publikum zu performen.
Dieses Mal haben wir uns im Juli 2022 mit der FOS 12 erfolgreich für das Projekt beworben und mit einer interessierten Projektgruppe von 16 Schüler*innen aus zwei Klassen realisiert.
Zunächst haben sich die Schüler*innen auf ein geeignetes Werk aus einer vorgegebenen Literaturliste geeinigt, und zwar auf den Jugendroman „DELETE ME“ von Hansjörg Nessensohn. Das Buch wird innerhalb der prüfungsrelevanten Unterrichtsreihe „Literarische Werke analysieren“ im Fach Deutsch/Kommunikation bearbeitet.
Parallel dazu nahm die Projektgruppe an verschiedenen Workshops teil. In einem ersten Projektmanagementworkshop bekamen die Schüler*innen einen Überblick über die Größe und Komplexität der Veranstaltung und wurden spielerisch in kleinere Projektteams eingeteilt. Am Ende stand ein grober Überblick mit einem detaillierteren Zeitplan mit Aufgaben für die einzelnen Teams:
ein Presseteam übernahm den Ankündigungstext im Programmheft
ein Moderationsteam nahm mit dem Autor Kontakt auf
ein Technikteam gestaltete einen Ankündigungstrailer
ein Kommunikationsteam koordinierte die Absprachen
…
Der zweite Workshop diente dann vordergründig der eigentlichen Moderation. Hier lernten die Schüler*innen mit gezielten Fragen ein Gespräch zu leiten und sich gegenseitig „Gesprächsbälle“ zuzuwerfen. Anschließend wurde ein Videocall mit dem Autor geplant und selbständig durchgeführt. Danach hatten die Schüler*innen auch ein sympathisches Gesicht zu dem Verfasser der Lektüre aus dem Deutschunterricht.
In einem dritten Workshop – der Generalprobe – erfolgte dann der Feinschliff. Hier wurde intensiv an den Impulsen gefeilt, so dass am Ende auf der Bühne ein wirklich unterhaltsames und interessantes Literaturevent dargeboten werden konnte.
Gespickt war das Event mit technischen Einlagen und originellen Beiträgen. So wurde der Autor in einem kurzen Trailer vorgestellt und bekam am Ende als Dank von unseren kreativen Köpfen ein neu gestaltetes Buchcover.
Und das sagen unsere Schüler*innen:
Das Lit.COLOGNE Projekt war das Coolste, was ich seit Jahren gemacht habe. So ein großes Projekt zusammen zu organisieren und auf die Bühne zu bringen macht total viel Spaß und wenn dann am Ende alles perfekt klappt, ist man echt stolz, ein Teil von so einem coolen Team zu sein…. Außerdem ist es echt ein krasses Gefühl auf so einer Bühne zu stehen.
Maximilian S.
Das Projekt zusammen mit der lit.COLOGNE und der Jungen Stadt Köln hat mir sehr viel Spaß gemacht. Was ich am interessantesten fand, waren die Workshops mit Frank und Charly, wo wir viel über uns selbst und unsere Ausdrucksweise gelernt haben.
Nina S.
Durch das Projekt der it.COLOGNE habe ich viele Erfahrungen gesammelt, Teambuilding und Projektmanagement sind ein paar Begriffe, die mir eingefallen sind, als ich das Projekt rückblickend betrachtet habe. Ich fand es vor allem eine kreative und selbständige Zeit und auch, dass das Ergebnis unserer Arbeit sich sehen lassen kann.
Maja K.
Als Deutschlehrerin der FOS 12 kann ich sagen, dass mich das von den Schüler*innen völlig selbständig gestaltete Endergebnis wirklich aus den Socken gehauen hat. Danke an euer Engagement. Wir können stolz auf euch sein.
Vielen Dank auch an die Organisation durch die Junge Stadt Köln!