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Szene aus dem Theaterstück des Literaturkurses G13, Schuljahr 2025/2026

Immer diese jungen Leute

Immer diese jungen Leute – völlig verweichlicht und ganz sicher nicht arbeitsfähig.

Der Literaturkurs der G13 des Beruflichen Gymnasiums konfrontiert in seinem selbstgeschriebenen und selbstinszenierten Theaterstück genau solche Klischees und Probleme Jugendlicher.

Wer wurde nicht schon einmal in eine Schublade gesteckt oder hat sich selbst dabei ertappt, in solchen zu denken? Und was, bitte schön, kann ein Jugendlicher schon für Sorgen haben?

Szene aus dem Theaterstück des Literaturkurses G13, Schuljahr 2025/2026

Unsere Eindrücke in einem Stück auszudrücken, war nicht nur zeitintensiv und aufwändig, sondern auch ziemlich komplex. Denn aus selbstgeschriebenen Texten, Gedichten und Wortsammlungen zu Themen wie „Erwachsenwerden“ oder „Wünsche“ ein richtiges Theaterstück zu erschaffen und selbst zu spielen, war eine kleine Herausforderung.

Szene aus dem Theaterstück des Literaturkurses G13, Schuljahr 2025/2026

Stück für Stück tasteten wir uns an die Schauspielerei heran, entwarfen Rollen und erarbeiteten Szenen, bis sich langsam eine Geschichte daraus formte.

Auf der Bühne finden verschiedene Charaktere als personifizierte Klischees zueinander, um genau diese zu brechen. Vorstellungen, Werte und Ängste entladen sich und führen zu spannungsvollen Konflikten untereinander. In traumartigen Sequenzen haben unsere persönlichen Assoziationen, Vorstellungen und freien Texte Raum zu wirken.

Am Ende wird klar: Wir sind mehr als die Vorstellung von uns – und wir haben das Recht, ernst genommen und gehört zu werden.

Bei den Vorstellungen konnten wir – unglaublich stolz – jubelnde Standing Ovations genießen und können nun die Schulzeit hinter uns lassen – mit einem Gefühl von Stärke und Zusammengehörigkeit.

Danke für diese Möglichkeit!

Redaktion: © Text: Veronika Schmitz-Hübsch | © Fotos: Luise Leysner

Präsentationstag am 24. März 2026 in der Aula des RRBK

Ein richtig toller Präsentationstag liegt hinter uns!

Jan aus der AS302 hat souverän durch die Veranstaltung geführt und nach einer herzlichen Begrüßung ging es direkt los: Acht beeindruckende Beiträge aus GTA/FHR, FOS und GTA/AHR wurden präsentiert.

Die Themenvielfalt war riesig – von Fake News über den Kunstwettbewerb der Bundeswehr, „Pause“ und „Dogmen“ bis hin zu „Schule der Vielfalt“, Matisse und Handlettering, Politik und Demokratie sowie „Flowmate“ (ein Energydrink).

Auch gestalterisch war alles dabei: Plakate, Kampagnen, Kurzfilme, Scherenschnitt, Animationen und 3D-Visualisierungen – mehr geht wirklich nicht!

Ein großes Dankeschön an alle, die den Mut hatten, ihre Arbeiten auf der großen Bühne zu präsentieren – und an alle, die interessiert zugeschaut haben.

Zum Abschluss verabschiedete Jan das Publikum und rundete die Veranstaltung stimmungsvoll ab.

Wir freuen uns schon aufs nächste Mal!

Redaktion: © Andreas Machanek

Mentor:innenfahrt nach Aachen

Zwei Tage Teamgeist, Sprache und Vielfalt

Zwei Tage, die verbinden: 35 Schüler:innen aus unterschiedlichen Bildungsgängen machten sich auf den Weg nach Aachen – und kamen mit mehr Mut, mehr Sprache und noch mehr Teamgeist zurück. Zwischen Stadtrallye, Think-Tank fürs Schulklima und einem Abend voller Spiel, Werwolf und internationaler Karaoke wuchs zusammen, was unsere Schule ausmacht: Vielfalt, Verständnis und echtes Miteinander.

Von Montag, dem 26.01.26 bis Dienstag, den 27.01.26 ging es für 35 Schüler:innen ins Euregionale Jugendgästehaus Aachen. Mit dabei: Schülerinnen und Schüler aus den Bildungsgängen IFK, Berufliches Gymnasium, GTA, Fahrzeuglackierer und Glaser – eine vielseitige Truppe, die perfekt zur Idee der Mentor:innenfahrt passt.

Das Mentor:innenprogramm ist eine Initiative des Richard-Riemerschmid-Berufskollegs, das einerseits unsere internationalen Schülerinnen und Schüler beim Spracherwerb und ihrer Inklusion in die Schulgemeinschaft unterstützen und gleichzeitig das bildungsgangübergreifende Miteinander Am RRBK fördern möchte.

Und wie könnte das besser gelingen als durch unsere Schüler:innen selbst?

Mit ihrem ehrenamtlichen Engagement setzen sie ein Zeichen für Vielfalt, Verständigung und Zusammenhalt. Sie schaffen Räume, in denen Sprache lebendig wird und aus ehemals Fremden nun Teamkolleg:innen werden. Damit tragen sie ganz konkret zu einem offenen Schulklima bei – mutig, wertschätzend und vor allem: gemeinsam.

Programm-Highlights

Ein Highlight der Fahrt war unter anderem die Stadtrallye durch Aachen bei der die Mentor:innen in Teams Aufgaben lösten, spielerisch die Stadt entdeckten und sich mit wärmendem Schwefelwasser gegen die Kälte schützten.

In einem ergebnisreichen Think-Tank brainstormten wir im Anschluss über Möglichkeiten, ganz konkret unser Schulklima positiv mitzugestalten – ein Projekt, das sich im Laufe des Programmes noch weiter entwickeln wird. 

Beim Abendprogramm genossen wir die gemeinsame Quality-Time mit Spiel und Spaß, in Werwolf-Runden und internationalen Karaoke-Klassikern inklusive Tanzeinlagen.

Unser Fazit

Zwei Tage, die nachwirken: mehr Mut zum Sprechen, mehr Verständnis füreinander und spürbar mehr Zusammenhalt. Die Mentor:innenfahrt macht Lust auf die nächsten gemeinsamen Schritte – in der Schule und darüber hinaus.

Redaktion: © Clara Imort

Packaging Design – Kreativität trifft Markenwelt

Im Rahmen der Fächer Digitale Gestaltung und Gestaltungstechnik haben die Oberstufen der Gestaltungstechnischen Assistentinnen und Assistenten (GTA) unter der Leitung von Frau Leyer-Kiwus ein praxisnahes Gestaltungsprojekt durchgeführt. Im Mittelpunkt stand das Re-Design von Lebensmittelverpackungen, bei dem bekannte Produkte gestalterisch neu interpretiert und zeitgemäß überarbeitet wurden. Ziel war es, gestalterische Kreativität mit technischem Fachwissen und konzeptionellem Arbeiten zu verbinden.

Ausgangspunkt des Projekts war ein fiktiver Kundenauftrag, der den Schüler:innen ein realitätsnahes Arbeiten wie im späteren Berufsleben ermöglichte. Nach einem ausführlichen Briefing und der Analyse des Auftrags beschäftigten sich die Schüler:innen mit einer intensiven Recherchephase. Dazu gehörten sowohl Produkt- und Marktanalysen als auch die Auseinandersetzung mit bestehenden Verpackungslösungen und deren Wirkung auf unterschiedliche Zielgruppen. Auf dieser Basis wurden Kriterien für ein gelungenes Verpackungsdesign entwickelt, die Aspekte wie Funktionalität, Gestaltung, Wiedererkennbarkeit und Markenidentität berücksichtigten.

Die gewonnenen Erkenntnisse wurden anschließend in schriftlichen Konzepten festgehalten und durch Checklistenstrukturiert, um die weiteren Arbeitsschritte gezielt planen und überprüfen zu können. In einer semiotischen Analyseuntersuchten die Schüler:innen zudem die Bedeutung und Wirkung von Farben, Formen, Typografie und Bildsprache, um diese bewusst in ihren Entwürfen einzusetzen.

Darauf aufbauend entwickelten die Schüler:innen ihre gestalterischen Ideen mithilfe von MoodboardsScribbles und Rohlayouts weiter. Diese Entwurfsphasen ermöglichten es, verschiedene Gestaltungslösungen zu erproben und schrittweise zu verfeinern. Im nächsten Schritt wurde ein dreidimensionaler Dummy der Verpackung erstellt, um Form, Proportion und Funktion realitätsnah zu überprüfen.

Den Abschluss des Projekts bildete die digitale Umsetzung der Entwürfe. Die Schüler:innen erstellten professionelle Stanzvorlagen und setzten diese mit dem Grafikprogramm Adobe Illustrator um. So entstand aus einer ersten Idee ein vollständig ausgearbeitetes Verpackungsdesign, das den gesamten gestalterischen Prozess von der Analyse bis zur finalen Umsetzung abbildet.

Das Projekt zeigt eindrucksvoll, wie praxisorientiert und vielseitig die Ausbildung im Bildungsgang der Gestaltungstechnischen Assistent:innen ist und wie theoretisches Wissen, kreatives Arbeiten und digitale Gestaltungstechniken erfolgreich miteinander verknüpft werden.

© Redaktion: Caroline Leyer-Kiwus

Ein Licht für Friede und Hoffnung – DIY-Kerzenständer in der IFK-3

Und es werde Licht!

Welches Symbol verbinde ich mit Licht? Welche Bedeutung hat Licht für mich?

Die Schüler*innen der IFK-3 (Internationale Förderklasse) haben sich im Fach Religion bei Frau Imort und Herrn Huhn zum Einstieg der Lernsituation mit Lichterfesten in unterschiedlichen Religionen befasst: im Islam, Judentum und im Hinduismus.

In der Weihnachtswerkstatt sollte zum Thema Licht anschließend ein Do-it-yourself-Produkt entstehen: ein Kerzenständer aus Beton und Haselnussruten.

Am ersten Workshoptag haben die Schüler*innen zunächst alle benötigten Materialien an Ihrem Arbeitsplatz eingerichtet: einen Becher für den Betonfuss, Kunststoffgitter für die Stabilität des Betons und der Holzstöcke, einen Gummiring und ein bisschen Öl, um die Innenseite der Becher zu bestreichen, damit sich der Beton nach der Härtung leichter aus den Eimern lösen lässt.

Die Schüler*innen haben die Stöcke auf unterschiedliche Längen geschnitten, damit die Kerzen auf drei unterschiedlichen Höhen platziert werden können. Hier war gegenseitige Hilfe notwendig, damit es gelingt, die Stöcke gerade abzuschneiden und nicht abzuplatzen. 

Jede*r Schüler*in hat einen Kerzenständer erstellt, den sie auch für sich behalten dürfen. Für diejenigen, die am ersten Tag krank waren, wurde in Gemeinschaftsarbeit ein Modell vorbereitet, damit auch sie die Möglichkeit haben, am 2. Workshoptag den Kerzenständer fertig zu gestalten. 

Auch für unser Schulleitungsduo, Frau Merkenich und Herrn Rathmann, haben die Weihnachtswichtel einen Kerzenständer als Geschenk gebaut, aber psst….geheim!

Am zweiten Workshoptag musste der Betonfuss vorsichtig aus dem Eimer gelöst werden und jetzt war Geschicklichkeit gefragt: einige hatten noch nie gebohrt und einen Akkubohrer in der Hand gehabt. 

Wie funktioniert so ein Bohrer?

Die Stöcke oben gerade abzuschneiden war auch nicht ganz einfach. Die Kerzentüllen müssen gerade sein, damit die Kerzen senkrecht aufgesteckt werden können. Die Tüllen haben die Schüler*innen dann auf die Stöcke aufgeschraubt.

Nach dem Aufräumen war noch Zeit, unser kleines klasseninternes Lichterfest vor der Schule zu feiern: wir haben bei Chutney-Broten unsere Lichter bestaunt und beim Kerzenausblasen durfte sich jede*r etwas wünschen.

Was bedeutet wünschen? 

Wünschen bedeutet, dass Du jetzt etwas gerne hättest, aber es ist noch nicht da.

Ok. Dann wünsche ich mir Frieden.

Text Wolfgang Huhn

Bilder Clara Imort und Wolfgang Huhn