Wie wirkt unsere Schule auf ganz unterschiedliche Menschen? Mit dieser Frage beschäftigt sich die Jahrgangsstufe 12 der Fachoberschule Gestaltung im Fach Mediendesign. Die Schüler*innen entwickeln und produzieren kurze Imagefilme, die zeigen, wie vielfältig unsere Schulgemeinschaft ist und wie unterschiedlich man sie erzählen kann.
Die Aufgabe: Jede Gruppe wählt eine konkrete Zielgruppe – etwa besorgte Eltern, unmotivierte Schülerinnen, LGBTQ-Jugendliche oder Menschen, die mit Geflüchteten arbeiten – und denkt deren Blick konsequent mit. Es geht um passende Bilder, verständliche Botschaften, stimmige Musik und eine klare Geschichte.
Auf der Homepage werden neben diesem Artikel zwei Filme als Beispiele zu sehen sein: Ein Team richtet seinen Film an Menschen, die geflüchtet sind. Der Clip zeigt Szenen aus dem Unterrichtsalltag, die Sprecherstimme übernimmt der Englischlehrer. Allein die Planung dafür – die Aufnahmen in verschiedenen Klassen, die Abstimmung von Text und Bild- verlangte viel Organisationstalent. Im zweiten Ergebnis hat die Gruppe gezielt ein KI-Tool zur Gestaltung der Sprechstimme eingesetzt, um Tonfall und Wirkung passgenau zur Zielgruppe auszurichten.
Die Schüler*innen trainieren dabei Teamarbeit, Projektplanung, Kamera- und Schnitttechnik sowie die gezielte Ansprache verschiedener Zielgruppen. Vielen Dank an die FOS 12 für Engagement und Kreativität!
Dieses Jahr starten wir mit dem Slogan Mitmachen – informieren – Solidarität zeigen in den Welt-Aids-Tag – und nehmen diesen Aufruf wörtlich…
Das Team Schule-der-Vielfalt hat wieder zusammen mit der SV einen Info- und Aktionsstand aufgebaut. Neben einer Vielzahl von Infomaterialien rund um das Thema HIV und Aids haben wir auch rote Schleifen und Kondome verteilt. Nach wie vor ist es wichtig, dass man sich über HIV und AIDS aufklärt und Bescheid weiß. Hierzu standen auch Infos in Ukrainisch, Arabisch und Türkisch bereit.
Vielen Dank für die zahlreichen Kuchenspenden für unsere Sammelaktion – die freiwilligen Geldspenden übergeben wir der Aids-Hilfe-Köln. Dieses Jahr sind 163,43 Euro zusammengekommen – ein richtig tolles Ergebnis!
Besonders hat die IFK-3 (Internationale Förderklasse) die Aktion mit einem Chutney-Tasting unterstützt.
Die Schüler*innen haben im Unterricht bei Frau Imort und Herrn Huhn mit der mobilen Küche verschiedene Chutneys in Teamarbeit gekocht.
Die Hygienregeln……unsere Zutaten……und ein Blick in den Kochtopf…mmh lecker!
Zuerst haben wir die Hygieneregeln mit Piktogrammen und Bildern kennengelernt. Anschließend haben die Schüler*innen überlegt, welche Zutaten Sie benötigen und haben Einkaufszettel und Rezepte formuliert.
Heute schnippeln nur Jungs in der Küche!…unsere Kochstraße…
Die Schüler*innen hatten sehr kreative Ideen, so gab es z.B. ein Kartoffel-Chutney mit Mandeln und Rosinen oder ein Erdbeer-Mango-Chutney.
Siam ist sehr zufrieden mit seinem Erdbeer-Mango-Chutney.Gemeinsam kochen macht Spaß!
Die Schüler*innen haben sehr gut zusammengearbeitet und sich gegenseitig unterstützt: Zutaten zerkleinern, kochen, aufräumen, abwaschen. So haben wir in vier Unterrichtsstunden etwa 20 Einweckgläser Chutney einwecken können.
Zutaten und Rezeptempfehlungen der IFK
Wir haben mitgemacht, haben uns informiert und Solidarität gezeigt – herzlichen Dank an alle Mitwirkenden.
Foto Dominik Winkel, Wolfgang Huhn, Clara Imort, Manisha Berkigt
Es gibt Orte, die unsere Sichtweisen und Perspektiven wandeln. Orte, die wir mit bestimmten Erwartungen betreten, nur um zu erkennen, dass unser Erleben diese weit übersteigen. Die Gedenkstätte Buchenwald ist so ein Ort – einer, der sich tief ins Gedächtnis einprägt und dessen Geschichten uns begleiten, auch nachdem wir gegangen sind. Die Erfahrungen, die unsere Gruppe von 19 Schüler*innen, begleitet von Herrn Peldszus und Frau Danyel, in vier Tagen in der Gedenkstätte sammeln durfte, lassen sich nur schwer in Worte fassen.
Viele stille, bewegende Momente bleiben uns in Erinnerung. So etwa der Gang durch das Lagertor mit der Inschrift „Jedem das Seine“, gefolgt von einem Blick über das weite Gelände, der uns für einen Moment verstummen ließ. Auch der Besuch der Verbrennungsanlage und der Massengräber ging nicht spurlos an uns vorüber.
Manchmal herrschte Fassungslosigkeit. Etwa als wir erfuhren, dass auf dem Lagergelände einst ein Zoo existierte, wo Funktionäre unweit des Stacheldrahts, im Angesicht der Häftlinge, mit ihren Familien Spaziergänge machten. Ähnlich betroffen machte uns, wie das Lager später in der DDR instrumentalisiert wurde: Ein monumentales Denkmal für den eigenen Befreiungsmythos, errichtet rund um die nationalsozialistischen Massengräber.
Unsere Tage in Buchenwald wurden begleitet von Frau Castillo-Feuchtmann, einer Mitarbeiterin der Gedenkstätte. Sie erklärte uns nicht nur die Details, sondern ermöglichte durch die Schilderung individueller Lebenswege einen Zugang zum Thema und zeigte zudem die Geschichte Weimars und die Verstrickungen der Zivilgesellschaft auf. Durch ihre Führung wurde uns die Geschichte greifbar und die Dimensionen der NS-Zeit deutlich. Buchenwald war kein Lager, abgeschieden von der Bevölkerung – vielmehr war diese am Lagerbetrieb beteiligt, etwa durch Unternehmen, die daran verdienten. Buchenwald reichte sogar bis Köln: Die Alte Messe war eine Außenstelle, in der Häftlinge untergebracht waren, um Trümmer in der Stadt zu beseitigen.
Erschütternd waren auch Berichte über Anfeindungen, denen die Gedenkstätte täglich ausgesetzt ist. Frau Castillo-Feuchtmann erzählte, wie oft es zu Schändungen kommt, und dass Familien den Steinbruch oder sogar die Massengräber zum Schlittenfahren nutzen. Wir wurden selbst Zeugen von Situationen, in denen Besucher*innen und Ortsansässige wegen ihres Verhaltens angesprochen werden mussten. Solche Erlebnisse führten uns vor Augen, wie unterschiedlich die Lebenswelten in Thüringen und Köln sind.
In all diesen Tagen blieb Raum für Austausch und individuelle Auseinandersetzung mit den Eindrücken – sei es in der Kreativwerkstatt oder im Arbeitsraum. Am Abend brachten Tischtennis, Werwolf-Runden oder „Bares für Rares“ einen Hauch von Leichtigkeit, ein Innehalten und Durchatmen.
Die gesammelten Eindrücke sind schwer zu beschreiben. Doch bleibt bei allen das Gefühl zurück, eine nachhaltige, intensive und verbindende Erfahrung gemacht zu haben.
Im Rahmen der Interior Design Messe hatten die Raumausstatter*innen die Gelegenheit, in der Möbelfachschule Köln Moodboards zu entwickeln. Für die RA-Unterstufe gab´s zunächst eine Einführung der Firma objekt carpet aus Krefeld zu verschiedenen textilen Bodenbelägen und das Bemühen um Recyclingfähigkeit. Entscheidend sei dabei die Trennbarkeit in die ursprünglichen Ausgangsmaterialien.
Die Firma Anker aus Düren legte in ihrer Einführung den Schwerpunkt auf die Möglichkeiten farbiger Gestaltung von Arbeitsplätzen in der digitalen Arbeitswelt durch textile Bodenbeläge.
Danach waren die Warenproben der Teppichhersteller Ausgangspunkt für die eigene Entwicklung von Moodboards für verschiedene Kunden und Raumsituationen.
Am 4. November 2025 stand an der Fachoberschule des RRBK alles im Zeichen des Klimas. Im Rahmen des europäischen Kulturprojekts »Spaces for Future« nahmen die Schüler*innen der Klasse 11,12 und 13 an einem besonderen Workshop des STUDIO 7 Theaters aus Schwerte teil. Mit einem eigens entwickelten Brettspiel zur Klimakrise reisten die Klassen gedanklich von der Gegenwart bis ins Jahr 2100.
Begleitet von Hörbeispielen und Zukunftsszenarien wurde deutlich, wie stark unser heutiges Handeln die Welt von morgen prägt. Das Projekt, gefördert von der Europäischen Union, machte eindrucksvoll bewusst, dass nachhaltige Entscheidungen nicht nur individuell, sondern vor allem gemeinsam getroffen werden müssen.
Als besonderes Highlight erhielt die Schule das Spiel als Geschenk – so können die Schüler*innen auch künftig im Unterricht weiter darüber nachdenken, wie wir unsere Zukunft gestalten wollen.