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Kunstaustellung beim Apfelfest

In Kooperation mit dem Obstanbaubetrieb Schmitz-Hübsch entstand die Idee einer Kunstausstellung rund um das Thema Apfel. Der Betrieb Schmitz-Hübsch in Bornheim-Merten ist der älteste Obstplantagenbetrieb Deutschlands und ist spezialisiert auf den Anbau von Äpfeln und Birnen. 

Die Schüler*innen der G11-1 des Beruflichen Gymnasiums haben im Kunstunterricht impressionistische Gemälde angefertigt. Vorgaben neben der malerischen Technik des Impressionismus waren, auf dem Gemälde die Motive von Apfelblüten und Obst zu integrieren. Hierbei haben sich die Schüler*innen von zwei Gedichten inspirieren lassen: Hermann Hesses Gedicht Stufen und Zerblättern von Apfelblüten von Max Dauthendey.

Eine kleine Vorschau in die Ausstellung:

Alle zwei Jahre findet bei Schmitz-Hübsch das große Apfelfest statt. Dabei gab es die Möglichkeit, hinter die Kulissen des Obstbaubetriebs zu schauen, mehr über modernen und nachhaltigen Obstplantagenanbau zu erfahren mit vielen weiteren Aktionen. Auch die malerischen Ergebnisse der Schüler*innen der G11-1 werden auf dem Apfelfest am 21. und 22.09.2024 ausgestellt.

Bild und Text: Wolfgang Huhn

RRBK goes Festival 2024

RRBK goes festival

RRBK goes festival: Schüler:innen bringen ihre Kreativität zum c/o pop festival 2024

Die Schülerinnen und Schüler der Klassen AS2U1 und AS2O1 wurden im April Teil des c/o pop festivals 2024. In einem kooperativen Projekt mit dem gemeinnützigen Verein Zwirbel e.V. (Verein zur Förderung von Kunst und Kultur) engagierten sie sich kreativ, um das Musikfestival mit ihren gestalterischen Ideen zu bereichern. Gemeinsam erstellten sie einen Flyer für das Programm, designten Instagram-Posts für die auftretenden Künstler:innen und kreierten eine Auswahl an passenden Stickern, die auf der c/o pop als Merch verteilt wurden.

Wer sind die beiden Kooperationspartner?

Das c/o pop festival, ein jährliches Highlight in der Kölner Kulturszene, zieht Musik-Fans und Kreative aus der ganzen Welt an. Mit einer Mischung aus etablierten Künstler:innen und aufstrebenden Talenten bietet das Festival eine Plattform für vielfältige musikalische Entdeckungen und inspirierende Performances.

Der Zwirbel e.V. verfolgt das Ziel, junge Menschen in ihrer kreativen Entwicklung zu unterstützen und stellte so einen geeigneten Partner für unser Projekt dar. Mit ihrem Engagement für Bildung und Kultur boten sie den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, ihre Fähigkeiten in einem realen Kontext zu erproben und Erfahrungen in der Kommunikation mit einem echten „Auftraggeber“ zu sammeln.

Wie lief das Projekt ab?

Mithilfe der EduScrum-Methode wurden Ideen und Vorgehen gebrainstormed und regelmäßiger Kontakt zum „Auftraggeber“ gehalten. Schritt für Schritt wurde der Flyer nicht nur informativ, sondern auch ästhetisch ansprechend, indem die Schülerinnen der AS2U1 das Thema der Veranstaltung „4 Elements – Generations of Hiphop“ künstlerisch widerspiegelten. Die Instagram-Posts brachten die Vielfalt der auftretenden Künstler:innen auf beeindruckende Weise zum Ausdruck und trugen dazu bei, die Vorfreude auf das Festival zu steigern. Die selbst entworfenen Sticker verliehen dem Festival eine persönliche Note und wurden vom Team und Gästen begeistert aufgenommen.

RRBK goes Festival 2024

Einige der Schülerinnen und Schüler hatten zudem die Möglichkeit, das Festival am Wochenende zu besuchen und ihre Arbeit in Aktion zu sehen. Sie tauchten in die lebendige Atmosphäre des Festivals ein, nahmen an Workshops teil und konnten spontan auf der Bühne bei einem Open-Mic im Freestyle rappen.

RRBK goes Festival 2024

Ein voller Erfolg!

Das umfassend positive Feedback vom Kooperationspartner Zwirbel e.V., Künstler:innen und Festivalgästen verdeutlichte, dass die kreative Arbeit der Schüler:innen eine Bereicherung für das c/o pop festival 2024 war und ein Beispiel dafür ist, wie junge Menschen durch Zusammenarbeit mit gemeinnützigen Organisationen zur kulturellen Vielfalt und Dynamik unserer Gesellschaft beitragen können.

Ein großes Dankeschön an die engagierte Arbeit unserer Schülerinnen und Schüler!

Redaktion: © Clara Imort

Bunte Nägel gegen Homophobie: Das RRBK setzt ein Zeichen zum IDAHOBIT 2024

Am 17. Mai 2024 war es wieder soweit: Zum dritten Mal in Folge veranstaltete das Richard-Riemerschmid-Berufskolleg seine bunte Nagellack-Aktion zum Internationalen Tag gegen Homophobie, Biphobie, Interphobie und Transphobie (IDAHOBIT). Diese coole Tradition bringt Farbe in den Schulalltag und setzt ein starkes Zeichen gegen Diskriminierung.

In der Aula standen mobile Nagellackstationen bereit, an denen sich alle – egal ob Mädchen oder Junge, schwul, lesbisch, bi, trans oder hetero – die Nägel bunt lackieren lassen konnten. Die bunten Nägel sollen zeigen, dass Geschlechterrollen nicht in Stein gemeißelt sind und dass jeder Mensch in seiner Einzigartigkeit gefeiert werden sollte.

Ein Schüler brachte es auf den Punkt: „Bunte Finger, das ist cool und modern – das mache ich schon lange.“ Diese Aussage zeigt, dass der Trend längst in der Mitte der Schülerschaft angekommen ist und als Symbol für Offenheit und Toleranz verstanden wird.

Besonders cool: Viele Schüler*innen aus den verschiedensten Bildungsgängen halfen fleißig mit und betreuten die Nagelstationen. Die Stimmung war mega entspannt und fröhlich. Es gab sogar gratis Süßigkeiten und Pflegeprodukte – ein echter Hit!

Aber das war noch nicht alles: Es gab auch jede Menge Infomaterial zum Thema „Schule der Vielfalt“. Diese Infos klärten darüber auf, wie man im Alltag gegen Homophobie aktiv werden kann und warum Vielfalt so wichtig ist.

Die Aktion war ein voller Erfolg und kam bei allen super an. Viele ließen sich die Nägel bunt machen, um ein Zeichen der Solidarität mit der LGBTQIA+-Community zu setzen. Es war einfach toll zu sehen, wie bunt und vielfältig unsere Schulgemeinschaft ist und wie wir gemeinsam ein starkes Statement für Toleranz und Gleichberechtigung abgegeben haben.

Mit dieser Aktion hat das RRBK einmal mehr gezeigt, dass Engagement und Zusammenhalt echt was bewegen können. Wir freuen uns schon auf nächstes Jahr, wenn es wieder heißt: Bunte Nägel gegen Homophobie!

Text und Bilder Wolfgang Huhn

Girls & Boys Day 2024

Wir waren dabei beim Girls & Boys Day 2024 

Girls Day 2024

Beim Girls Day konnten bei uns Einblicke in den männlich dominierten Beruf des Fahrzeuglackierers gewonnen werden. Die Teilnehmer*innen lernten an verschiedenen Stationen die typischen Tätigkeiten eines Fahrzeuglackierers kennen: Schleifen, Abdecken, Polieren und Lackieren. 

Beim Boys Day konnten bei uns Einblicke in den eher weiblich dominierten Beruf der Gestaltungstechnischen Assistent*innen gewonnen werden. Gleich zwei verschiedene Workshops wurden angeboten:

Positives Denken & Design:
Die Teilnehmer*innen entdeckten die Grundlagen der Positiven Psychologie und des Mediendesigns. Durch dieses Wissen inspiriert wurden eine Vielzahl von 
Bildschirmhintergründen und Social Media Posts mit dem Gestaltungsprogramm „Figma“ gestaltet.

Boys Say 2024

Buttons am Computer gestalten: 
Die Teilnehmer*innen konnten ihrer Kreativität grafisch am Computer im Programm „Illustrator“ freien Lauf lassen und anschließend die Buttons mit der 
Buttonmaschine umsetzen. Am Ende des Workshops konnten die selbsterstellten Buttons als Souvenir mit nach Hause genommen werden.

Redaktion: © Marina Kolb

Unsere Partnerschaft mit ArbeiterKind.de

Bildung ist elementar für den eigenen Lebensweg, deshalb freut sich das Stubo-Team (Studien- und Berufsorientierung) ganz besonders über die neue Partnerschaft mit ArbeiterKind.de! Die soziale Herkunft darf folglich nicht über den Bildungsweg eines Menschen entscheiden. Die Vision von ArbeiterKind.de ist es, hier eine Chancengleichheit herzustellen. In Deutschland soll jedes Kind aus einer nichtakademischen Familie die Chance auf einen Bildungsaufstieg haben. Mit Hilfe eines niedrigschwelligen und flächendeckenden Peer-to-peer-Mentorings will ArbeiterKind.de erreichen, dass der Anteil der Studierenden der ersten Generation an Hochschulen steigt und parallel die Zahl der Studienabbrecher sinkt.

Die Ursache dafür, dass Studierende aus nichtakademischen Familien an deutschen Hochschulen im Verhältnis unterrepräsentiert sind, liegt nicht in ihrer fehlenden Begabung. Vielmehr fehlen Rollenvorbilder im familiären Umfeld. Der Zugang zu den notwendigen Informationen ist für sie ungleich schwieriger. Dieser Herausforderung begegnet ArbeiterKind.de durch umfassende, vielfältige und leicht zugängliche Unterstützung für Schülerinnen, Schüler, Studierende und Eltern:

  • persönliche Unterstützung durch rund 6.000 Ehrenamtliche in 80 lokalen Gruppen mit offenen Treffen, Sprechstunden und individuellem Mentoringangebot
  • Erfahrungsaustausch zur Studienfinanzierung und Zusammenarbeit mit den Begabtenförderungswerken bezüglich Stipendien
  • Informationsveranstaltungen in Schulen, bei denen ErstakademikerInnen ihre eigene Bildungsgeschichte erzählen, sowie Infostände an Hochschulen und auf Bildungsmessen
  • Info-Telefon für SchülerInnen, Studierende und Eltern an vier Tagen in der Woche
  • Informationsportal: www.arbeiterkind.de
  • eigenes soziales Netzwerk unter http://netzwerk.arbeiterkind.de

Am 23.04.2024 hat das Richard-Riemerschmid-Berufskolleg eine Partnerschaft mit ArbeiterKind.de unterzeichnet. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und zukünftige Projekte!

Redaktion: © Cara Imort, Caroline Leyer-Kiwus