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01.02.2018: G11-1 und G11-2 erkunden die Brühler Schlösser

G11-1 und G11-2 erkunden die Brühler Schlösser

Zum Abschluss des letzten Schulhalbjahres fuhren die Klassen G11-1 und G11-2 des RRBK mit ihrem GmG-Lehrer, Herr Höfeld, nach Brühl, um den weitläufigen Schlosspark zu entdecken. Für viele Schüler war es der erste Besuch dieser geschichtsträchtigen UNESCO-Welterbestätte vor ihrer Haustür. Die Schlösser Augustusburg und Falkenlust gehören zu den bedeutendsten Bauwerken des Barocks und Rokokos in Deutschland und dienten lange Zeit als idealer Ort für Staatsempfänge in der Nähe der ehemaligen Bundeshauptstadt Bonn. Auch die Anlagen um die Schlösser wurden wegen ihrer hervorragenden Qualität und historischen Bedeutung als Teil der Straße der Gartenkunst zwischen Rhein und Maas klassifiziert. So bot dieser Ausflug bei strahlendem Sonnenschein nicht nur die Möglichkeit, das Schulhalbjahr in schönem Rahmen ausklingen zu lassen, sondern – pädagogisch wertvoll – auch die Möglichkeit des interdisziplinären Lernens.

Redaktion: Moritz Höfeld

28.1.2018: G11-1 und G11-2 zu Gast im Kölner Stadtrat

G11-1 und G11-2 zu Gast im Kölner Stadtrat

Wer sich mit dem politischen System Deutschlands beschäftigt, der sollte nicht nur das ferne Berlin oder den Düsseldorfer Landtag im Blick haben, auch die Kommunalpolitik kann spannend sein. Und gerade das Kölner Rathaus ist etwas Besonderes. Mit seiner über 800-jährigen Geschichte ist es DAS älteste Rathaus in Deutschland. Derzeit wird in direkter Nachbarschaft das jüdische Museum Köln gebaut und so wird es wohl noch eine Weile dauern, bis man den Blick auf die im Stil der Renaissance erbaute Rathauslaube ungestört genießen kann.

Doch finden selbstverständlich auch trotz des geschäftigen Treibens vor den Türen des denkmalgeschützten Rathauses weiterhin Sitzungen des Kölner Stadtrates und Veranstaltungen aller Art statt, z.B. Hochzeiten oder Rathauserkundungen für Schüler. Um selbst einmal in die Rolle eines der 90 Kölner Ratsherren und –damen zu schlüpfen, unternahmen die 11er-Klassen im Fach „Gesellschaftslehre mit Geschichte“ Ende Januar eine solche Rathauserkundung unter Leitung von Frau Hella Boenig vom Kölner Amt für Kinder, Jugend und Familie und ihrem Lehrer, Herrn Höfeld.

3M Workshop bei den Fahrzeuglackierern

3M Workshop bei den Fahrzeuglackierern

Toni Brodda von der Firma 3M, der uns immer wieder seine Expertise zur Verfügung stellt und ein gern gesehener Gast im Unterricht ist, zeigte unseren Auszubildenden eindrucksvoll und anschaulich die Innovationen auf dem Markt der Kunststoffreparatur. Die Auszubildenden der Mittelstufen konnten im zweiten Teil der vierstündigen Veranstaltung selbst Hand anlegen und dabei ganz neue Erkenntnisse gewinnen. Und zwar zum einen über die neuesten Arbeits- und Gesundheitsschutzrichtlinien von Atemschutzmasken, zum andern über die modernen Klebetechniken bei der Kunststoffreparatur. Praktisches Geschick und sauberes Arbeiten sind zwar immer noch die Voraussetzung für ein tadelloses Ergebnis, aber es ist doch sehr viel einfacher geworden, die neuen Materialien zu verarbeiten.
Wenn Schule es schafft, so nah an der Realität zu vermitteln, ist dies doch ein wesentlicher Beitrag, den wir immer wieder leisten. Danke an Sadettin Öz, der diese Workshops immer wieder organisiert.

Plakat zur Kolumba-Ausstellung des RRBK 2018

Im Februar: Das RRBK zu Gast im Museum KOLUMBA

Parallel zur diesjährigen Jahresausstellung „Pas de deux“ im Museum KOLUMBA,  ist das RRBK Partner des Kunstmuseum des Erzbistums Köln. Als ausgewählte Partnerschule sind die Schülerinnen und Schüler eingeladen, mit eigenen Ideen und Arbeiten auf die Jahresausstellung im KOLUMBA zu reagieren.

»Ménage à trois«, so lautet der Titel der Intervention, die in der Zeit vom  24. Februar bis zum 5. März im Museum KOLUMBA zu sehen ist und anschließend bis zum 15. März im Richard-Riemerschmid-Berufskolleg gezeigt wird.

Der Startschuss für die Kooperation fiel mit einer fulminanten Vernissage im Museum. Nach einem ausführlichen Kennenlernen des Ortes Kolumba und zahlreichen begleiteten Rundgängen arbeiten die Schülerinnen und Schüler konkret an vier unterschiedlichen Themenbereichen:

  • Themenbezogen, d. h. zu aktuellen Ausstellungsstücken wie Glas, Köpfen, Design, Fragment, Meer/Wasser/Tieren, Farbe, Linie, Zeit oder Architektur werden eigene Arbeiten bzw. Positionen entwickelt.
  • In Form von Interventionen reagieren sie mit ihren Arbeiten auf ganz konkrete Ausstellungsstücke bzw. Ausstellungssituationen.
  • Umsetzung von Auftragsarbeiten, wie die Entwicklung von Mobiliar z. B. für das Lesezimmer oder eines neuen Plakatdesigns für KOLUMBA.
  • Entwicklung von Objekten für einen Museums-Shop. Das sind zum Beispiel themenbezogene Pop-up-Karten oder mit Blattmetall ausgelegte Betonschalen.

Am 24. Februar, in der Zeit von 12 bis 17 Uhr,  findet die Vernissage zur »Ménage à trois« im Museum KOLUMBA statt. An diesem Tag werden speziell für die Vernissage entwickelte ortsbezogene Interventionen im Museum gezeigt. Zum Besuch und Austausch mit den anwesenden Schülerinnen und Schülern sind Sie herzlich eingeladen. Dann wird das Kolumba in einem sogenannten „Aktionstag“ in die Hand unserer Schülerschar übergeben. Mit zahlreichen Liveaktionen (Flashmob, Ukulele Stopptanz ect) hauchen wir den Hallen des Kolumba einen ganz sekularen Spirit ein.

Einblick IFK... Läuft!

Einblick IFK … Läuft!

Der Unterricht in der IFK ist inzwischen fest an unserer Schule etabliert und ich kann sagen: Er läuft gut. Inzwischen haben sich die jungen geflüchteten Menschen mehr und mehr an unsere Sitten, Regeln und Gebräuche gewöhnt, was den Unterricht zunehmend entspannter werden lässt. Das liegt vor allem an der starken Klassenführung von Christina Aude und Christoph Krahwinkel, die unermüdlich an der Disziplin dieser jungen Menschen formen, feilen und schleifen.
Der Unterricht in der IFK ist ein Gewinn: Immer noch anstrengend, aber auch sinnerfüllend und unterhaltsam. Dann, wenn man zum Beispiel den Artikel 1 des Deutschen Grundgesetzes vermitteln will und ein Schüler auf die Frage nach der »Würde« des Menschen ganz solz und aufgeregt verkündet: »Das ist der Konjunktiv«.

Redaktion: Christine Mai